Vizekanzler Molterer: "Sparkassen sind wichtiger Teil der Nahversorgung von Unternehmen und Bürgern mit Finanzdienstleistungen"

"Budgetpolitik auf Senkung der Steuern- und Abgabenquote ausgerichtet"

Innsbruck (OTS) - Beim Sparkassentag in Innsbruck betonte Vizekanzler Finanzminister Molterer die Bedeutung des Banken- und Sparkassensektors für Österreich: "Die Sparkassen sind ein wichtiger Teil der Nahversorgung von Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern mit Finanzdienstleistungen. Die regionale Vernetzung ist dabei eine Stärke und eine wichtige Zukunftschance - genauso wie die gelebte soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Die Sparkassen zeichnet nicht nur das Kunden-Vertrauen aus, sondern auch der Mut zur Öffnung. Sie haben den Mut gehabt, von dem Österreich jetzt profitiert. Die heimischen Sparkassen gehören mit der Erste Bank zu den wichtigen Playern in den Hoffnungsmärkten im zusammenwachsenden Europa. Damit waren sie auch einer der Wachstumtstreiber hinter den Exporterfolgen der heimischen Unternehmen", so Molterer, der betonte, dass der Exportanteil der österreichischen Wirtschaft in den letzten 15 Jahren von 36% auf fast 60% des BIP gestiegen sei.

"Mehr als jeder zweite Euro wird in Österreich jenseits der Grenze verdient. Diesen Erfolgsweg wollen wir weitergestalten - dazu brauchen wir Innovation. Deshalb arbeitet das Finanzministerium an einem Kapitalmarktstärkungsgesetz, über das neue Anreize für Private Equity und Venture Capital gegeben werden sollen", so Molterer.

Wichtig sei jetzt, betonte Molterer bei seiner Festrede, den österreichischen Erfolgsweg weiterzugehen. Dafür muss man in der aktuellen Diskussion zur Zukunft der Finanzmärkten einen sinnvoll Mix aus Selbstregulierung und Regeln des Staates finden. "Wir brauchen auch neue Transparenzregeln für Ratingagenturen oder Hedgefonds. Nur so werden wir die notwendige Stabilität auf den Finanzmärkten sicherstellen, die wir für wirtschaftlichen Erfolg brauchen", so der Vizekanzler.

In der Budgetpolitik sei der Kurs klar auf eine Senkung der Steuern-und Abgabenquote ausgerichtet. "Ich will eine Entlastung des Mittelstandes und von Familien mit Kindern. Auch die Förderung gemeinnütziger Aktivitäten werden im Rahmen der Steuerreform diskutiert werden", schloss Molterer.

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