FP-Guggenbichler: Mangelndes Problembewusstsein bei Homole

Wiener Landes ÖVP schwenkt auf FPÖ Vorschlag ein

Wien, 28-04-2008 (fpd) - Ein Sicherheitsproblem in seinem Bezirk sieht Homole, Bezirksvorsteher von Währing, auch nach dem letzten Vorfall nicht. Er betont gegenüber der Kronenzeitung: "Natürlich gebe es Fälle vom jugendlichen Rowdytum. Aber einen vergleichbaren Vorfall hat es in meiner Zeit, das sind 19 Jahre, nicht gegeben!" FPÖ Bezirksparteiobmann Udo Guggenbichler ist tief erschüttert über diese Erklärung Homoles.

Er erinnert an die tödlich endende Messerattake an einer Schule in der Schopenhauerstrasse, oder an den brutalen Vorfall im Schubertpark vom 29.10.2007: ein 13-jähriges Kind musste mit Schädelverletzungen, hervorgerufen durch einen Überfall von Jugendlichen, ins AKH eingeliefert werden. "Solche Vorfälle sind in Währing fast an der Tagesordnung."

"Es kann nicht sein, dass Politiker versuchen, ihre Amtszeit schön zu reden und noch immer nicht bereit sind, der Gewalt ein Ende zu setzen! Die Anfrage der FPÖ im Bezirksparlament vom Dezember 2007 wurde einfach vom Tisch gewischt. Geschehen ist bis heute nichts.", so Guggenbichler.

Es gebe jedoch Hoffnung, da der Klubobmann der ÖVP Wien Tschirf nun endlich auch eine langjährige Forderung der FPÖ Währing übernommen hat und plötzlich ebenfalls einen Sicherheitsgipfel fordert. Vielleicht zeigt sich Homole von den Aussagen seiner Parteifreunde mehr beeindruckt, als von jenen der anderen Fraktionen und der Währinger Bürger.

"Es muss sofort gehandelt werden, um Währing den Sicherheitsstandard zurückzugeben, den es in den letzten Jahren durch Misspolitik verloren hat. Herr Bezirksvorsteher: dies ist kein Problem, das man untätig aussitzen kann! Es ist erschütternd, dass sie, wie sie es im Standard Interview geäußert haben, den Ruf nach mehr Polizei als lächerlich empfinden. Hier geht es um die berechtigten Anliegen der Bürger, hier geht es um Sicherheit. Die FPÖ Währing wird auch in Zukunft diese berechtigten Anliegen der Bürger vertreten!" so Guggenbichler abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002