FP-Gudenus: ÖVP nun doch für die Gesamtschule: Umgefallen!

FPÖ weiterhin als einzige Partei dagegen!

Wien, 25.04.2008 (fpd) - Die FPÖ in Wien ist nunmehr die einzige Partei, die sich auch weiterhin gegen eine Gesamtschule für 10-14 jährige Kinder und der damit verbundenen Auflassung einer Trennung von HS und AHS ausspricht. Eine Gesamtschule wäre schlichtweg als Gleichmacherei zu bezeichnen und ein brutales "Drüberfahren" ohne Rücksicht auf Verluste im Bildungsbereich, so der Bildungssprecher der FPÖ Wien LAbg. Mag. Johann Gudenus vor dem Hintergrund des Umfallers der ÖVP. Denn hat sich die Wiener ÖVP bis jetzt noch skeptisch zu einer Gesamtschule gezeigt, so sagt sie nun doch "ja" zur neuen Mittelschule.

Während in anderen Bundesländern rund ein Drittel der Hauptschüler nach Beendigung der 8. Schulstufe in eine höhere Schule wechseln, trage Wien wie immer die "rote Laterne". Nur 8,7% der Wiener Hauptschüler schaffen den Sprung in eine höhere Schule und haben damit auch die Chance auf eine bessere Berufsausbildung. Immer mehr Pflichtschulabsolventen in Wien können nicht ausreichend lesen und schreiben. Derartige Defizite müssen sofort beseitigt werden, so Gudenus, der weiter meint, dass eine Gesamtschule, egal unter welchem Namen sie nun geführt werde, in keinster Weise zielführend sein wird - ganz im Gegenteil, damit werde der Niveauverfall nur weiter beschleunigt.

Die FPÖ fordert daher einmal mehr "Erst Deutsch, dann Schule" damit die Hauptschule auch weiterhin Zukunft hat. Durch den bildungspolitischen Einheitsbrei der Sozialisten in den letzten 35 Jahren und die damit einhergehende Massenzuwanderung, sei die Hauptschule nämlich zum Stiefkind geworden. Ein verpflichtendes Vorschuljahr für Zuwandererkinder wird in Zukunft unumgänglich sein, schließt Gudenus. (Schluss) paw

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