Olympia 2014: Bartenstein kündigt Sotschi-Plattform für österreichische Firmen an

Bartenstein beim Wirtschaftsforum "Forum Kuban - Vienna 2008"

Wien (BMWA/OTS) - "Die Partnerschaft zwischen Österreich und der Region Krasnodar ist ausgezeichnet. Olympia 2014 in Sotschi werden wir dazu nützen, diese Beziehungen noch einmal deutlich auszubauen. Es sollen weit über 1000 Projekte realisiert werden - es wäre ausgezeichnet, wenn zumindest 40 Prozent davon an österreichische Firmen gehen werden", sagte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein am Freitag bei der Eröffnung des Business Forums "Kuban - Vienna 2008".

Österreich verfüge gerade im Bereich touristischer Infrastruktur, Verkehrs-, Gesundheits- und Informationseinrichtungen sowie bei der effizienten Erzeugung und Nutzung von Energie, bei Wasserprojekten und der Abfallentsorgung über eine außerordentliche Expertise. "Österreichs Firmen haben enormes Interesse daran, sich als Partner, Berater und Investoren an den Vorbereitungen für die Winterspiele in Sotschi einzubringen", so Bartenstein.

Um die Chancen für heimische Firmen, an Projekte zu kommen, zu verbessern, werde eine "Plattform Sotschi" eingerichtet werden, kündigt Bartenstein an. "Damit soll es österreichischen Investoren leichter gemacht werden, an Geschäfte rund um Olympia 2014 zu kommen."

Beim diesjährigen "Forum Kuban - Vienna 2008" - einer zweitägigen Präsentation der Region Krasnodar - stehen konkrete Projekte in Hinblick auf die olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi im Mittelpunkt. Die rund 120 Personen umfassende Delegation aus Vertretern der regionalen Verwaltungen und führenden Unternehmen der Region Krasnodar steht unter der Leitung des Gouverneurs der Region, Alexander Tkatschev. Von österreichischer Seite nahmen mehr als 250 Firmenvertreter teil.

Die Region Krasnodar, nach dem größten Fluss vielfach auch "Kuban" genannt, ist nach Moskau und St. Petersburg die drittreichste Region der Russischen Föderation und zählt zu den wachstumsstärksten Wirtschaftsregionen. Die "russische Kornkammer" ist nicht zuletzt durch die Nominierung der Stadt Sotschi als Austragungsort der olympischen Winterspiele 2014 ein äußerst interessanter Wirtschaftspartner.

Die wirtschaftlichen Beziehungen mit der Russischen Föderation im Allgemeinen entwickeln sich weiterhin äußerst vielversprechend. "Das Exportvolumen Österreichs nach Russland mit 2,6 Milliarden - einem Plus von 15 Prozent - zeigt, wie gefragt österreichische Waren in Russland sind", so Bartenstein.

Insgesamt könne Österreich auch im Bereich der Energie auf eine gute und enge Partnerschaft mit Russland verweisen. "Erst vor wenigen Tagen war der Gazprom-Vize-Vorstandschef Alexander Medvedev in Wien, um gemeinsam mit der OMV das 40-jährige Jubiläum der russischen Gaslieferverträge mit Österreich zu feiern", so Bartenstein. Und es werde auch im Bereich Energie die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland ausgebaut.

Diese dynamische Entwicklung spiegelt sich auch auf dem Investitionssektor wieder, der immer größere Bedeutung gewinnt. 2007 investierten österreichische Unternehmen rund 2,6 Milliarden Euro in Russland, womit der Bestand der österreichischen Direktinvestitionen in Russland auf rund 4,6 Milliarden Euro angewachsen ist.

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