FPÖ-Neubau: Erhaltung des Fernverkehrs vom Westbahnhof gefordert

Wissen die Grünen nicht wofür oder wogegen sie tatsächlich sind

Wien, 25.04.2008 (fpd) - Aus Sicht der FPÖ sollten auch in Zukunft alle Fernverkehrszüge der Westbahn, die Wien als Anfangs- bzw. Endbahnhof haben, über den Westbahnhof abgefertigt werden. Damit diese Forderung auch umgesetzt werden kann, stellten die Neubauer Freiheitlichen einen diesbezüglichen Antrag in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung - dieser wurde bedauerlicherweise sowohl von der SPÖ als auch von Teilen der Grünen abgelehnt, zeigt sich der Klubobmann der FPÖ-Neubau, Ing. Bernhard Rösch, verwundert.

Waren es doch die Grüne Gemeinderätin Puller sowie die Grüne Verkehrssprecherin Moser, die bei einer Pressekonferenz inhaltlich das gesagt haben, was auch in der freiheitlichen Resolution zu lesen sei. Umso verwunderter ist man daher jetzt, so Rösch, dass die Grünen hier offensichtlich nicht wissen, was sie wirklich wollen.

Der Westbahnhof verfügt mit zwei U-Bahnlinien über eine ausgezeichnete Anbindung an das U-Bahnnetz der Wiener Linien. Der Zentralbahnhof wird hingegen nur über eine U-Bahnlinie verfügen und ist aus vielen Teilen Wiens nur schwer erreichbar; die Zeitersparnis durch den Lainzer Tunnel würde für viele Fahrgäste durch längere Fahrtzeiten innerhalb der Stadt zunichte gemacht. Züge die derzeit vom Westbahnhof Destinationen im Osten haben und eigentlich zur Ostbahn gehören, sollten ebenfalls vom Zentralbahnhof geführt werden, meint Rösch.

Es erscheint außerdem unnötig, dass der Westbahnhof derzeit um viel Geld umgebaut wird, um nachher zu einem Regionalbahnhof degradiert zu werden. Die geplanten Geschäfte am neuen Westbahnhofgelände benötigen auch genügende Kundenfrequenz, wie z. B. Touristen aus dem Ausland und nicht nur Tagespendler, die einen Regionalbahnhof aufsuchen. Schließlich ist noch hinzuzufügen, dass andere Großstädte wie Budapest, Paris oder London auch über mehrere Bahnhöfe verfügen, so der Neubauer FPÖ-Klubobmann abschließend. (Schluss)paw

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