Fitness, Geselligkeit und hohe Lebensqualität im Alter

Projekt "Im Gleichgewicht bleiben" brachte wichtige Impulse

Bregenz (VLK) - Zur Prävention von Sturzunfällen älterer Menschen in ihrem häuslichen Umfeld wurde 2005 das Projekt "Im Gleichgewicht bleiben" gestartet. Ziel war es, Seniorinnen und Senioren zu motivieren, regelmäßig in Bewegungsgruppen mitzumachen und so viel wie möglich für sich und ihre Gesundheit zu tun. Zum offiziellen Abschluss des Projektes zogen Landesrätin Greti Schmid und Sichere Gemeinden-Geschäftsführer Franz Rein heute, Freitag, Bilanz und betonten zugleich, dass die Arbeit in den aufgebauten Strukturen fortgesetzt werden soll.
"Für mich beinhaltet das Projekt 'Im Gleichgewicht bleiben' viel mehr als nur die Bewegungs-Komponente; es geht neben Fitness und Gesundheit auch um soziale Kontakte, um gesellschaftliche Einbindung, um Geselligkeit. All das ist wichtig für eine hohe Lebensqualität im Alter. Denn immer mehr Menschen werden immer älter, und sie wollen so lange wie möglich selbstständig bleiben und auch das Alter als aktiven Lebensabschnitt genießen", sagte Landesrätin Schmid.

Im Rahmen des Projektes haben sich in ganz Vorarlberg mehr als 120 bestehende oder neu gebildete Gruppen zusammengefunden, die von speziell ausgebildeten Bewegungstrainerinnen geleitet werden. Sichere Gemeinden-Geschäftsführer Franz Rein: "Das heißt, landesweit sind mehr als 2000 im Alter von 50 bis 96 Jahren regelmäßig in Bewegung sind. Gezielte und dosierte Bewegung senkt das Sturzrisiko messbar."

Das hilft, nicht nur menschliches Leid zu vermeiden, sondern auch Kosten. Im Jahr 2006 haben sich österreichweit mehr als 135.000 Menschen über 60 bei einem Sturz so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Die Behandlungskosten betragen rund 218 Millionen Euro.

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