Heinisch-Hosek: Endlich Schluss mit der Diskriminierung homosexueller Partnerschaften

Eingetragene Partnerschaft am Standesamt muss Wirklichkeit werden

St. Pölten, (SPI) - "Es ist eine wichtige und längst überfällige gesellschaftliche Weiterentwicklung, dass mit der Diskriminierung homosexueller Partnerschaften endlich Schluss ist. Der Wunsch und der Wille nach einem Zusammenleben und einer gemeinsamen Zukunftsgestaltung sollte hier durch eine eingetragene Partnerschaft am Standesamt gefestigt werden. Geht es auf der einen Seite um die gesetzliche Grundlage, so geht es auf der anderen Seite, und dies ist für mich ganz wichtig, um die gesellschaftliche Anerkennung von homosexuellen Paaren", so Niederösterreichs Soziallandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek zum nun in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurf über eingetragene Partnerschaften.****

Das Gesetz soll gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglichen, eingetragene Partnerschaften einzugehen. Rechte und Pflichten entsprechen weitgehend - mit der Ausnahme der Adoption von Kindern -der Ehe. Auch die eingetragene Lebenspartnerschaft soll nur durch gerichtliche Auflösung oder Ableben beendet werden können. " Ich freue mich, dass nun auch die ÖVP zur Vernunft gekommen ist, denn es gehe nicht an, dass Österreich innerhalb der EU zu den Schlusslichtern gehört, was die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben betrifft", so die auch für Antidiskriminierung zuständige LRin Heinisch-Hosek abschließend.
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