ÖAMTC: 48 Cent Kilometergeld sind bei derzeitiger Belastung der Autofahrer überfällig

Club sagt Nein zur Pkw-Maut und fordert Entlastungsmaßnahmen

Wien (OTS) - "Fehlt wo Geld, sollen die Autofahrer zahlen. Geld,
das ihnen zusteht, erhalten sie hingegen nicht. Was derzeit erfolgt, ist eine Umverteilung von Steuergeldern zulasten der Autofahrer unter dem Denkmäntelchen des Klimaschutzes. Dieser versuchte Lösungsansatz hat eine Dynamik erreicht, die besonders für Pendler unerträglich wird", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher. Defacto ist es so, dass Österreichs Autofahrer für die bisherigen Versäumnisse beim Klimaschutz laufend zur Kasse gebeten werden.

"Viele Menschen, die ihr Auto täglich brauchen, sehen sich mit ständig wachsenden Mehrbelastungen konfrontiert. Erst vor wenigen Tagen hat der März-Verbraucherpreisindex gezeigt, dass sich das Preisniveau gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent erhöht hat. Sprit zählt mit plus 30 Prozent (Diesel) und plus 22 Prozent (Superbenzin) zu den größten Preistreibern. Die Kraftstoffpreise befinden sich seither auf neuen schwindelerregenden Höhen. Für Diesel zahlt man heute in Österreich bis zu 1,339 Euro, für Super100 1,415 Euro, für Super 95Okt 1,325 Euro und für Normal 1,305 Euro.

Der Club fordert einmal mehr von den zuständigen Politikern sofortige Entlastungsmaßnahmen: Eine Erhöhung und Reform der Pendlerpauschale, eine Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages sowie die Anhebung des Kilometergeldes auf 48 Cent/Kilometer. Derzeit entspricht das Kilometergeld den Autokosten aus dem Jahr 2000.

Klares ÖAMTC-Nein zur Pkw-Maut - Lenkungseffekt nicht gegeben

Der ÖAMTC spricht sich erneut vehement gegen die derzeit diskutierte kilometer-abhängige Pkw-Maut aus. "Diese neue Belastung würde keinen Sinn machen", so der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Da nur von möglichen zusätzlichen Einnahmen gesprochen wird, erwarten wohl auch die Proponenten dieser Strafabgabe keinen Lenkungseffekt, der mangels brauchbarer Alternativen auch tatsächlich nicht gegeben wäre."

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