Kickl: Was sagt Buchinger zu unverschämt hohen Diskonterpreisen?

Preismonitoring einmal mehr dringend erforderlich - wann denkt SPÖ endlich an die Bevölkerung?

Wien (OTS) - "Was sagt eigentlich SPÖ-Konsumentenschutzminister Buchinger zu derart unverschämt hohen Preisen bei Diskontern?", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl den Umstand, dass österreichische Diskonterkunden laut AK ein Fünftel mehr als deutsche Kunden in den gleichen Supermarktketten zahlen müssten. Einzelne Produkte würden sogar um bis zu 124 Prozent mehr kosten als im Nachbarland Deutschland. Nach ÖVP-Wirtschaftsminister Bartenstein werbe nun auch Buchinger mit Preismonitoring und Preiskommissionen im Lebensmittelbereich, wobei es aber offensichtlich bisher bei halbherzigen Ankündigungen bleibe. "Es muss hier zu einer umfassenden Untersuchung auch von Seiten des Bundesministeriums für Konsumentenschutz kommen", stellte der freiheitliche Sozialsprecher fest.

Offensichtlich würden sich derart große preisliche Unterschiede unter anderem auch aus den höheren steuerlichen Belastungen in Österreich ergeben. Daher sei es nur sinnvoll, dass die FPÖ bereits seit längerem auch eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel fordere. So könnten derartige Preisgefälle wenigstens teilweise abgefedert werden, obgleich es natürlich auch einer intensiven Untersuchung der Preise in Österreich bedürfe. "Sich medienwirksam einmal mit einem Einkaufswagen in einem Supermarkt zu präsentieren ist zuwenig. Buchinger soll endlich auch in seiner Eigenschaft als Sozialminister im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür sorgen, dass sich die Masse der Österreicherinnen und Österreicher Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs wieder leisten können", schloss Kickl.

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