VP-Hoch: SP-Schulplanungschaos geht in die nächste Runde

SPÖ schickt Leopoldstädter Kinder auf weite Schulwege

Wien (VP-Klub) - Als "lächerlich" bezeichnet der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch, die Aussagen von SP-Hora zum Schulplanungschaos in der Leopoldstadt und fordert die SP-Stadtregierung auf, endlich ihre ideologischen Scheuklappen im Zusammenhang mit der dramatischen Volksschulplatzsituation in der Leopoldstadt abzulegen.

"Bis 2015 wird es rund 220 Schüler/innen mehr in den Gründerviertel im Bereich des Augartenviertels und der Taborstrasse geben", zitiert Hoch die Zahlen der MA18 und betont, dass schon jetzt mehrere 100 Kinder aus den älteren Stadtvierteln der Leopoldstadt in andere Bezirke wie den 1. Bezirk pendeln müssen. "An einem kurzen und sicherer Schulweg durch wohnortsnahe Schulstandorte scheint die SP nicht interessiert zu sein", kritisiert Hoch in Anspielung auf die geplante Monster-Volksschule und verweist darauf, dass, wenn es nach den Plänen der SP-Stadtregierung geht, die Kinder aus den Gründervierteln in Zukunft noch längere Schulwege quer durch den Bezirk in die Monster-Volksschule in Kauf nehmen werden müssen.

Forderung nach Erhalt der VS Leopoldstadt bleibt aufrecht

"Ich appelliere an die Vernunft der SPÖ, im Sinne der Zukunft der Kinder und Eltern eine wohnortsnahe Schulversorgung sicherzustellen und hierdurch einem sicheren Schulweg dem Vorzug vor der geplanten Monster-Volksschule zu geben", so Hoch und wiederholt seine Forderung nach Redimensionierung der Monster-Volksschule (maximal 12-klassig), Erhalt des Volksschulstandorts der VS Leopoldsgasse und Errichtung eines weiteren Schulstandortes im Nordwesten des Nordbahnhofgebietes, um die wohnortsnahe Versorgung mit Schulplätzen zu garantieren.

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