Umweltminister Pröll: Ökostromgesetz muss bestehende Biogas-Anlagen absichern

wirtschaftliches Engagement für den Klimaschutz darf nicht bestraft werden

Wien (OTS) - "Wirtschaftliches Engagement für den Klimaschutz darf nicht bestraft werden. Ich erwarte daher, dass das aktuell in Verhandlung stehende Ökostromgesetz nicht nur den weiteren offensiven Ausbau des Ökostroms bringt, sondern jedenfalls auch für bereits betriebene Biogas-Anlagen eine ökonomische Perspektive bietet." Das sagte Landwirtschaftsminister Josef Pröll, heute Freitag, im Anschluss an einen Termin mit Norbert Hummel und Bernhard Seidl von der ARGE Biogas. Pröll verwies ferner darauf, dass Biogasanlagen gegenwärtig mit einem Einspeisvolumen von 445 GWh rund dreizehn Prozent des gesamten Ökostroms liefern und damit eine CO2-Reduktion von etwa 400.000 Tonnen CO2 pro Jahr sicherstellen: "Eine Beschneidung dieser Untenehmen im neuen Ökostromgesetz würde daher zu einem massiven Rückgang der Ökostromproduktion insgesamt führen. Schließlich erinnerte Pröll daran, dass immerhin 1500 Arbeitsplätze im ländlichen Raum unmittelbar von den bestehenden Biogas-Anlagen abhängen: "Es muss also sowohl unser umweltpolitisches, wie arbeitsmarktpolitisches Interesse sein, diese Betriebe zu halten und eine wirtschaftlich Perspektive zu geben."

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0004