Gahr: Rechnungshof-Rohbericht ist Armutszeugnis für Minister Darabos

ÖVP-Rechnungshofsprecher kritisiert „Eurofighter-Murks“ des Verteidigungsministers

Wien, 25. April 2008 (ÖVP-PK) „Der Rechnungshof-Rohbericht zum Eurofighter-Deal ist ein Armutszeugnis für Minister Darabos“, hält ÖVP-Rechnungshofsprecher Hermann Gahr fest. „Nicht nur, dass Darabos die bestehenden Gegengeschäfte um bis zu 500 Millionen Euro verringert hat – er hat weitere Gegengeschäfte in der Höhe von 350 Millionen verschlafen und damit insgesamt 850 Millionen Euro an möglichen Gegengeschäfte einfach liegen gelassen“, so der ÖVP-Rechnungshofsprecher. Er kritisiert weiters, dass Darabos die betroffenen Ressorts – sowohl das Finanz- als auch das Wirtschaftsministerium - nicht eingebunden hat. ****

Die vernichtende Kritik des Rechnungshofes macht eine
umfassende Aufklärung absolut notwendig, so Gahr weiter: „Der Darabos-Deal, der sich immer mehr als ‚Eurofighter-Murks’ entpuppt, gehört auf den Tisch“, fordert der ÖVP-Rechnungshofsprecher. Er erinnert auch daran, dass der Verteidigungsminister nur eine Reduktion des Kaufpreises von 250 Millionen Euro erreicht hat und Österreich dabei Jets mit deutlich schlechterer Qualität bekommt. „Unter diesem schlechten Verhandlungsergebnis leidet nicht nur die Sicherheit unseres Landes – auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bekommen das zu spüren“, so Gahr. „Weniger Jobs, weniger Sicherheit“, bringt der ÖVP-Rechnungshofsprecher den „Eurofighter-Murks“ von Darabos auf den Punkt.

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