Mindestgehalt bei Rechtsanwälten: GPA-DJP verteilte Zitronen an Wiener Rechtsanwälte

GPA-DJP Aktion anlässlich der Wahl zum Wiener Rechtsanwaltskammertag

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) verteilte gestern anlässlich der Wahl zum Wiener Rechtsanwaltskammertag Zitronen und Informationsmaterial an die Delegierten und erinnerte sie damit an ihre soziale Verantwortung gegenüber ihren Angestellten. Die Rechtsanwälte sind eine der letzten Berufsgruppen, die sich nach wie vor weigert mit der GPA-DJP über ein kollektivvertraglich abgesichertes Mindestgehalt von 1000 Euro zu verhandeln. ++++

Die Zitronen sind als Zeichen des Protests gegen das Verhalten der Rechtsanwälte zu verstehen. Bis heute verhandeln weder die regionalen Rechtsanwaltskammern noch der österreichische Rechtsanwaltskammertag über die von Regierung und Sozialpartnern paktierte Regelung zum Mindestgehalt. In den Bundesländern Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten gibt es zu dem überhaupt keinen Kollektivvertrag.

Gerade die RechtsanwältInnen sollten eigentlich wissen, wie wichtig rechtlich abgesicherte und einklagbare Rahmenbedingungen sind. Standesregeln oder individuelle Vereinbarungen ersetzen keinen Kollektivvertrag.

Fotos von der Aktion finden Sie unter:

http://www1.gpa.at/rechtsanwaelte_24042008.zip

ÖGB, 25. April 2008 Nr. 251

Rückfragen & Kontakt:

GPA-DJP
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003