Missethon: Null Toleranz für jugendliche Schläger

Videoüberwachung in Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln einführen

Wien, 25. April 2008(ÖVP-PD) “Ich bin tief betroffen über das Gewaltverbrechen an ÖVP-Bezirkspolitiker Hofrat Gottfried Natschläger. Unfassbar, dass auf offener Strasse von jugendlichen Gewalttätern ein derart brutales Verbrechen verübt wurde und ein Mensch fast zu Tode geprügelt wird“, zeigt sich ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon erschüttert. „Natschläger ist ein verdienter Politiker, hoch angesehen und wurde auf unfassbare Weise fast aus dem Leben gerissen“, so Missethon. ****

Natschläger, langjähriger Bezirkspolitiker, Hofrat und Vorsitzender des Finanzausschusses des 18. Wiener Bezirks, wurde vorgestern in Währing grundlos von zwei Jugendlichen am helllichten Tag attackiert. Die beiden Rowdies, zuvor aus einer Straßenbahn auf Grund von Rempeleien gegen Fahrgäste verwiesen, haben auf aggressivste Weise Natschläger verprügelt. Dabei erlitt der Politiker schwerste Gehirnverletzungen und schwebt seitdem in Lebensgefahr. „Wir erwarten umfassende Aufklärung. Die jugendlichen Straftäter müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Hier gilt: Null Toleranz mit diesen jugendlichen Schlägern!“, stellt Missethon fest.

„Die ÖVP hat auf das Thema Jugendgewalt immer wieder hingewiesen. Wir fühlen uns bestätigt, weiter in diese Richtung zu arbeiten“, betont Missethon. „Wir dürfen die Augen nicht verschließen und müssen hinschauen", so der ÖVP-Generalsekretär. "Die ÖVP hat bereits mehrere Maßnahmen gegen Gewalt unter Jugendlichen gesetzt, insbesondere gegen Gewalt an der Schule", verweist Missethon auf entsprechende Beschlüsse und Vorstöße des Bundesparteivorstandes wie den Ethikunterricht, den Bildungsvertrag zwischen Eltern und Schule bis hin zum Manifest gegen Gewalt an der Schule. "Es geht um die Vermittlung von Werten an die Jugendlichen und eine Wiederherstellung der Autoritäten. Um die Täter wie in solchen Fällen auszuforschen, ist es notwendig, die langjährige Forderung der ÖVP Wien umzusetzen: Wir brauchen in Wien eine flächendeckende Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln“, fordert Missethon abschließend.

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