Fokus Tourismus 2008 - Grenzüberschreitender Vergleich in der Kongress- & Tagungswirtschaft erwünscht

Beim diesjährigen Branchentreff wurden Ergebnisse der Kongressstatistiken Österreich/Deutschland und Wien/Berlin gegenübergestellt.

Wien (TP/OTS) - "Ich wünsche mir international vergleichbare Kongress- und Tagungsstatistiken." Mit dieser Aussage sprach Polo Looser von MCI Central Region Europe ein zentrales Thema des diesjährigen Branchentreffs "Fokus Tourismus 2008" an. Am 17. April 2008 fand die Veranstaltung zum zweiten Mal im WKO campus wien statt. Unter dem Motto "meet & eat zum Thema Kongress- und Tagungswirtschaft" luden die Veranstalter - MANOVA und das Institut für Tourismus-Management der FHWien-Studiengänge der WKW -Branchenvorreiter, die auch an Hintergrundwissen interessiert sind, ein.

Ziel der Veranstaltung war es aufzuzeigen, welche Daten in Österreich und Deutschland im Bereich der Kongress- und Tagungswirtschaft erhoben werden und ob direkte Vergleiche zwischen den Ländern bzw. zwischen den Hauptstädten angestellt werden können. Johanna Ostertag von Statistik Austria stellte Ergebnisse aus den Haushaltsbefragungen vor und Sabine Fischer von MANOVA präsentierte Daten aus der T-MONA Kongress- & Tagungsstatistik. Ein Bild des Tagungs- und Kongressmarktes in Deutschland zeichnete Ralf Kunze vom Europäischen Institut für TagungsWirtschaft GmbH.

Heike Mahmoud, die seit 2001 das Berlin Convention Office leitet, dazu: "Ich freue mich über die Möglichkeit des internationalen Gedankenaustausches im Rahmen des Fokus Tourismus. Die Meeting Industrie repräsentiert einen bedeutenden Wirtschaftszweig. Er findet bisher noch viel zu wenig Beachtung. Statistiken helfen, dies zu ändern und mehr Transparenz für die Politik und den Kunden zu schaffen." Christian Mutschlechner vom Vienna Convention Bureau strich vor allem die Wichtigkeit einer Tagungsstatistik hervor:
"Durch Kongressstatistiken wird die wirtschaftliche Bedeutung messbar und somit die Akzeptanz in der Branche verstärkt. Auf dieser Basis können z.B. Investitionen in Infrastrukturen wirtschaftlich leichter argumentiert werden."

Polo Looser beleuchtete die Thematik aus dem Blickwinkel einer Agentur und präsentierte Trends und Entwicklungen in der Branche:
"Wir bedienen uns der Kongressstatistiken, um eine Basis für erfolgreiches Lobbying zu haben und auch um unsere geografische Expansion zu überprüfen." In der Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmer unter dem Titel "Vergleichen wir Äpfel mit Birnen?" über die Vergleichbarkeit der Daten. Wie auch die Vorträge verdeutlichten, ist ein Vergleich aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Messungsmethoden derzeit noch nicht möglich. Dazu müssen erst einheitliche, internationale Vorgaben geschaffen werden - eine Herausforderung für die Zukunft!

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