Vorarlberger Spitzenforschung im Textilbereich

Forschungsprojekt STEP - LR Rein: Land übernimmt Personalkosten für zwei Nachwuchswissenschafter

Dornbirn (VLK) - Die vom Institut für Textilchemie und
Textilphysik ausgehenden Forschungsaktivitäten - insbesondere im Bereich der Cellulosefasern - sind international anerkannt. Das Institut wurde nun mit der Koordination des von der EU geförderten Forschungsprojektes "STEP" beauftragt. Neben Forschungstätigkeiten im Bereich der Polysaccharide (Holz, Zellulose, Papier oder Pektin) beinhaltet das Projekt auch die Ausbildung von jungen Wissenschaftern. Das Land Vorarlberg übernimmt dabei die Personalkosten für zwei Nachwuchswissenschafter, informiert Landesrat Manfred Rein.

"Die vom Institut für Textilchemie und Textilphysik ausgehenden Impulse leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Textilindustrie und zeigen, dass auch in einem kleinen Land wie Vorarlberg international erfolgreiche Spitzenforschung stattfindet", betont Landesrat Rein.

Auf Grund des Forschungsschwerpunktes im Bereich der Cellulosefasern ist das Institut in Dornbirn in ein europäisches Forschungsnetzwerk, ein sogenanntes "Network of Excellence", aufgenommen worden, in dem 16 führende Forschungseinrichtungen im Bereich der Polysaccharidforschung kooperieren. Aus den Aktivitäten dieser Gruppe wurde 2007 bei der EU der Forschungsantrag "STEP" gestellt und genehmigt. Das Forschungsprojekt ist auf vier Jahre angelegt, das Gesamtbudget wird bei rund vier Millionen Euro liegen. Die vom Land übernommenen Personalkosten belaufen sich auf über 100.000 Euro im Jahr.

Über 25jährige Erfahrung im Forschungsbereich

Das Institut für Textilchemie und Textilphysik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wurde 1982 in Dornbirn errichtet. Im Jahr 2002 erfolgte die Einrichtung eines Christian-Doppler-Laboratoriums (CD-Labor) für "Chemie zellulosischer Fasern und Textilien". Die Aufgaben der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung wurden in den vergangenen Jahren mit sehr großem Erfolg betrieben - "und auch vom Land mit der Förderung von zwei Nachwuchswissenschaftern unterstützt", so Landesrat Rein. CD-Labors werden für maximal sieben Jahre eingerichtet, das CD-Labor in Dornbirn läuft somit mit Ende 2008 aus. Die Forschungsaktivitäten werden aber insbesondere im Rahmen des "STEP"-Projektes fortgesetzt.

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