SoHo: Linzer Gemeinderat beschließt Resolution zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle

Traschkowitsch und Friedinger über Resolution an die Bundesregierung erfreut

Wien (SK) - Der Bundesvorsitzende der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) Peter Traschkowitsch zeigt sich gegenüber dem SPÖ-Pressedienst über die Resolution zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle, die gestern am späten Nachmittag im Linzer Gemeinderat angenommen wurde, erfreut: "Die Linzer SPÖ setzt sich mit der Resolution klar für die völlige Gleichstellung der Ehe für hetero-und homosexuelle Paare ein. Die Resolution zeigt, dass Linz eine offene und tolerante Stadt ist und dass sich die SPÖ für eine völlige Gleichstellung von Homosexuellen einsetzt. Aktuell wird sich auf Bundesebene zwar keine Mehrheit für die Öffnung der Ehe finden, die Dringlichkeit einer rechtlichen Absicherung von Homosexuellen wird aber einmal mehr aufgezeigt." ****

Bei der gestrigen Sitzung des Linzer Gemeinderats hat die SPÖ, die eine absolute Mehrheit hält, die folgende Resolution an die Bundesregierung eingebracht, die mit den Stimmen von SPÖ und Grüne angenommen wurde: "Die österreichische Bundesregierung wird ersucht, die entsprechenden Schritte zu setzen, die die Öffnung der Ehe im Sinne des Ehegesetzes auch für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht. Nur damit kann eine völlige Gleichstellung zur traditionellen Ehe zwischen heterosexuellen Partnerinnen und Partnern sicher gestellt werden, die eine Diskriminierung von gleichgeschlechtlich Liebenden verhindert, die bereit sind, die Ehe mit allen ihren Rechten und Pflichten einzugehen."

Gerhard Friedinger, SoHo OÖ Landes- und Stv. Bundesvorsitzender, ergänzt: "Die rechtliche Absicherung gleichgeschlechtlicher PartnerInnenschaften ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, um das unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht umhin kommt. Zahlreiche europäische Länder haben bereits eigene Rechtsinstitute für Homosexuelle eingeführt oder die Ehe geöffnet, unter ihnen unsere Nachbarländer Schweiz, Deutschland, Ungarn und Slowenien. Bleibt zu hoffen, dass PolitikerInnen abseits von SPÖ und Grüne endlich mit der hierbei um vieles fortschrittlicheren Bevölkerung aufschließen und sich der Realität dieses Jahrhunderts stellen." (Schluss) ah/mm

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