• 23.04.2008, 14:07:22
  • /
  • OTS0277 OTW0277

Rudas: Bekämpfung der Gewalt muss gemeinsames Anliegen sein

Wien (SK) - "Durch die derzeitige öffentliche Diskussion zur
Jugendgewalt kann der Eindruck entstehen, dass die jungen Menschen
von heute besonders gewaltbereit wären. Das Gegenteil ist der Fall.
Junge Menschen sind öfter Opfer als Täter von Gewalt", so die
SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

"Jugendgewalt ist kein reines Problem der Justiz: weder sind die
sogenannten Bootcamps effektiv, noch alleinige, einzelne
Veränderungen im Justizsystem. Den jungen Menschen müssen
Perspektiven eröffnet werden, wie zum Beispiel mit der
Ausbildungsgarantie bis 18 und der Möglichkeit auf ein
selbstbestimmtes Leben", erklärt Rudas.

"Gewaltanwendung, von der sogenannten g’sunden Watschen bis hin zur
physischen und psychischen Gewalt, muss tabuisiert werden. Gewalt
darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben", betont Rudas.
"Gewalt ist ein Problem, zu dessen Lösung sich alle in der
Gesellschaft gemeinsam bekennen sollten. Daher braucht es ein
gemeinsames Vorgehen, wenn es um den Schutz von jungen Menschen
geht."

Zur heutigen Kritik der Grünen an den Einsparungen bei der
Jugendgerichtshilfe, hielt die SPÖ-Abgeordnete fest: "Diese
Einsparungen sind unter Ex-Minister Böhmdorfer passiert.
Justizministerin Maria Berger plant eine Reparatur in diesem Bereich
und noch in diesem Jahr wird die Jugendgerichtsbarkeit umfassend
ausgebaut." Sie sei jedenfalls zuversichtlich, dass Ministerin Berger
die nötigen Schritte noch in diesem Jahr setzen werde. (Schluss)
js/sl

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel