VP-Ulm: "Wiener Linien dürfen Graffiti-Problem nicht verharmlosen"

Stadtwache würde Schmierereien wirkungsvoll unterbinden

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener Linien dürfen das Graffiti-Problem in ihrem Bereich weder verharmlosen noch klein reden. Genau das tut aber ihr Sprecher Johann Ehrengruber, wenn er im ORF-Report davon spricht, dass die Wiener Linien mit 200.000 Euro jährlicher Schadenssumme durch Schmierereien leben können. Das ist geradezu eine Aufforderung an potenzielle Vandalen, die Schmierereien fortzusetzen und zu intensivieren. Hier wäre etwas mehr Sensibilität der Verantwortlichen gefragt. Auf der einen Seite massive Gebührenerhöhungen vorzunehmen, auf der anderen Seite kriminelle Akte wie Sachbeschädigung als Kavaliersdelikte hinzustellen, grenzt an Verhöhnung der Öffi-Benutzer", so der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, zu den gestrigen Aussagen Ehrengrubers.

Ulm erinnerte daran, dass Schmierereien im öffentlichen Raum das subjektive Sicherheitsgefühl negativ beeinflussen. "Es ist auch erwiesen, dass die Zahl strafbarer Handlungen in verwahrlosten Bereichen zunimmt. Die Wiener Linien sollten daher das Problem ernst nehmen und das Geld besser in die Reinigung der Zuggarnituren stecken als in die Entfernung unnötiger Graffiti-Schmierereien." Als wirkungsvolle Maßnahme gegen Schmierereien im öffentlichen Raum forderte Ulm einmal mehr die Einführung einer Stadtwache. "Diese könnte dem Problem der Sachbeschädigung und des Vandalismus durch Graffiti sehr schnell Herr werden", so der VP-Sicherheitssprecher abschließend.

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