Kukacka: Multifunktionär Haberzettl desavouiert Faymann

ÖVP-Infrastruktursprecher kritisiert politische Treibjagd auf ÖBB-Vorstände

Wien (ÖVP-PK) - Offenbar ist Eigentümervertreter Verkehrsminister Werner Faymann von der Mehrheit der SPÖ-Aufsichtsräte und der SPÖ-Belegschaftsvertreter desavouiert worden - allen voran von Multifunktionär Haberzettl. Das erklärte heute, Mittwoch, ÖVP-Verkehrs- und Infrastruktursprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka. ****

Seit Monaten erfolge gegen die beiden ÖBB-Vorstände von Seiten der SPÖ-Gewerkschaft eine "politische Treibjagd". Kukacka:
"Gewerkschaftskreise in der SPÖ haben es nie akzeptiert, dass ÖVP-nahe Manager ein seit Jahrzehnten unter sozialistischem Einfluss stehendes Staatsunternehmen mit dem Ziel geführt haben, dieses in ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit Zukunft umzuwandeln."

Die Gewerkschaftsfraktion mit Wilhelm Haberzettl an der Spitze habe sich zu keinem Zeitpunkt mit dem von der früheren Regierung festgelegten Ziel identifiziert, das sozialistische Monopolunternehmen ÖBB in die unternehmerische Freiheit zu entlassen und das schwer defizitäre Staatsmonopol, das einen jährlichen Staatszuschuss von rund 4,5 Milliarden Euro braucht, in ein modernes Dienstleistungsunternehmen umzuwandeln.

Kukacka betonte abschließend, es sei dies wohl "ein Rückfall in alte Zeiten, als die Eisenbahnergewerkschaft gleichzeitig die Bahn führte".
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