Glaser: Sportartikel-Herstellung nicht auf Kosten von Arbeitnehmern und Umwelt

Nationalrat unterstützt "faire" Produktionsweisen

Wien (ÖVP-PK) - "Angesichts der häufig unzumutbaren Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Sportartikeln in Asien oder Afrika muss die Politik Signale setzen. Im Vorfeld der Fußball-EM und der Olympischen Sommerspiele hat der Nationalrat daher bereits im Jänner den einstimmigen Beschluss gefasst, dass Österreich hier mit gutem Beispiel vorangehen und österreichische Sportler 'fair' eingekleidet werden sollen." Daran erinnerte ÖVP-Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, heute, Montag, anlässlich der aktuellen Kampagne "Play fair" der Organisation "Clean Clothes". ****

"Vor allem unter jungen Konsumentinnen und Konsumenten ist das Bewusstsein für fair produzierte Sportartikel deutlich gestiegen. Ich sehe es als Verpflichtung für Österreich an, auf internationaler Ebene für die Einhaltung von sozialen und ökologischen Mindeststandards einzutreten. Denn obwohl sich große Sportartikelkonzerne mittlerweile viel beachteten Verhaltenskodizes unterworfen haben, gibt es in vielen Ländern noch immer gravierende Missstände. Der wirtschaftliche Aufholprozess, den viele Länder begonnen haben, darf nicht auf Kosten der Arbeitnehmer und der Umwelt gehen", betonte Glaser.

"Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit. Sie darf Mensch und Umwelt aber nicht schaden. Der Mensch und die Menschenrechte müssen immer im Mittelpunkt stehen. Gerade im Hinblick auf die Olympischen Spiele ist es wichtig, die entsprechende Aufmerksamkeit zu schärfen und Maßnahmen für bessere Überwachung der Arbeitsbedingungen zu schaffen", schloss Glaser.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0006