Kollektivvertragsverhandlungen Chemische Industrie ergebnislos unterbrochen

Nächster Verhandlungstermin am 28. April - Gewerkschaften bereiten öffentliche Aktionen vor

Wien (GdC/GPA-DJP/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 42.000 Beschäftigten der chemischen Industrie wurden am vergangenen Freitag ergebnislos unterbrochen. Das letzte Angebot der Arbeitgeber belief sich auf 2,7 Prozent plus eine Einmalzahlung.++++

"Dieses Angebot ist für die Gewerkschaften angesichts der atemberaubend guten wirtschaftlichen Ergebnisse der Chemischen Industrie im Jahr 2007 und der aktuellen Inflationsrate völlig unzureichend und inakzeptabel. Das nachhaltige Wachstum der Branche muss auch entsprechende Nachhaltigkeit bei den Löhnen und Gehältern bringen", so die Verhandler der Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC), Alfred Artmäuer und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Roman Krenn.

Bis zum nächsten Verhandlungstermin werden die BetriebsrätInnen "Informations- und Betriebsversammlungen" abhalten. Sollten bei der nächsten Verhandlungsrunde am 28. April keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden, so kommt es am 30. April zu öffentlichen Aktionen (österreichweite BetriebsrätInnenkonferenzen).

ÖGB, 21. April 2008 Nr. 236

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