Leitl: Wirtschaft investiert jährlich um 10 Prozent mehr in Forschung

Anteil der Wirtschaft an den F&E-Ausgaben nimmt 2008 weiter zu

Wien (PWK298) - Österreichs Unternehmen setzen bei ihren Investitionen stark und kontinuierlich auf Forschung und Innovation. Dies geht aus der neuesten Berechnung der Forschungsausgaben durch die Statistik Austria hervor. Während die Zahl der Unternehmen mit eigener F&E zwischen 2004 und 2006 um 12 Prozent zugelegt hat, stiegen die F&E-Ausgaben im selben Zeitraum um über 20 Prozent. "Das heißt, dass die Wirtschaft ihre Forschungsaufwendungen jährlich um mehr als 10 Prozent gesteigert hat und sie damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der F&E-Intensität Österreichs leistet. Der Appell an den Innovationsgeist der Unternehmen in Österreich zeigt Wirkung. Von den Forschungsaktivitäten hängt ganz wesentlich die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes ab", betont der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, zu den heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria. Dass sich dieser Trend fortsetzt, zeigt die Prognose für 2008, wonach die Forschungsfinanzierung durch die Unternehmen erneut um 10,2 Prozent zulegen wird.

Mit 3,65 Mrd Euro wird 2008 auch weiterhin der größte Anteil der Forschungsausgaben von der Wirtschaft finanziert werden. Der Anteil wird mit 48,6 Prozent gegenüber 2007 (46,7) sogar zunehmen. Der Anteil des öffentlichen Sektors wird von den Statistikern für heuer auf 35,5 Prozent geschätzt, 2007 lag er bei 37,4 Prozent.

"Mit einer Steigerung der Forschungsquote von 2,55 im Vorjahr auf heuer 2,63 Prozent befinden wir uns auf gutem Weg unser Etappenziel für 2010 von 3 Prozent zu erreichen", ist Leitl optimistisch. "Forschung und Entwicklung ist eine der wichtigsten Säulen für mehr Wachstum und Beschäftigung in Österreich - und die Zahlen belegen, dass die Wirtschaft ihre wichtige Rolle dafür sehr ernst nimmt." (Ne)

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