Grüne Wien: Sparmaßnahmen Schuld an Serienunfällen bei den Wiener Linien

Puller: "Sicherheitseinrichtungen der Türen veraltet"

Wien (OTS) - Eine rasche Aufklärung des neuerlichen Unfalls bei
den Wiener Linien, bei dem wieder ein Kind mitgschleift wurde, fordern die Grünen Wien. "Um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten, muss es eine rasche Auslieferung und Bestückung des Gesamtnetzes mit Niederflur-Fahrzeugen geben", meint die Sprecherin für den öffentlichen Verkehr der Grünen Wien, Ingrid Puller.

Solange es bei den Straßenbahnen einen Mischbetrieb gibt, fordern die Grünen Wien, die veralteten Sicherheitseinrichtungen bei den Türen der Hochflurstraßenbahnen zu erneuern und mit moderneren und sensibleren zu ersetzen. Auch müssen die Übernahmezeiten (Überprüfung der Züge vor der ersten Ausfahrt) verlängert werden. "Nur mit diesen Maßnahmen kann man solche Unfälle vermeiden", so Puller.

"Das Anbringen von Rückspiegeln bei den veralteten Hochflurgarnituren ist keine Lösung. Auf diese Art wird die gesamte Verantwortung auf die FahrerInnen abgewälzt. Die Rückspiegel gewährleisten nicht, dass Fahrer, etwa in Kurven, bis ans Ende des Zuges sehen können", so Puller abschließend.

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