Fleckl unterstützt Faymann-Forderung nach Erhöhung der Lkw-Maut

Ohne höhere Maut wird es keine stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene geben

Wien (SK) - Die neuerliche starke Zunahme des Lkw-Transitverkehrs ist für SPÖ-Verkehrssprecherin Anita Fleckl die Bestätigung dafür, so wie von Infrastrukturminister Faymann vorgeschlagen, die Lkw-Maut deutlich anzuheben. "Der ausländische Lkw-Verkehr hat im Vorjahr mit 12,36 Prozent neun Mal so stark wie der inländische Schwerverkehr zugenommen. Die einzige wirkungsvolle Lenkungsmaßnahme ist eine Verteuerung der Fahrten durch Österreich, also eine deutliche Anhebung der Lkw-Maut", unterstrich Fleckl. ****

Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sei aus umweltpolitischen Gründen unumgänglich, sagte die SPÖ-Verkehrssprecherin. Das Vorbild Schweiz sei, so wie Faymann ebenfalls unterstreicht, unbedingt nachzueifern. Zwei Drittel des Güterverkehrs werden in der Schweiz über die Bahn abgewickelt. "Dieses Verhältnis ist auch für Österreich möglich. Neben der Attraktivierung des Bahnangebotes ist aber eine Erhöhung der Lkw-Maut unumgänglich. Letztlich werden vor allem die Kosten entscheiden. Erst wenn der Transport mit dem Lkw spürbar teurer als mit der Bahn ist, erst dann wird eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene tatsächlich erfolgen", schloss Fleckl. (Schluss) ps/mm

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