2. KV-Verhandlungsrunde in der chemischen Industrie unterbrochen

Wien (PWK297) - Am Freitag, den 18. April 2008 hat die 2. Kollektivvertragsrunde in der chemischen Industrie stattgefunden. In dieser konnte keine Einigung gefunden werden, da die Gewerkschaften ihre Lohn- und Gehaltsforderung mit über 4 % beziffert haben. Für die Arbeitgeber ist eine derart überzogene Forderung nicht akzeptabel, da aufgrund der bereits im 2. Halbjahr 2007 deutlich schwächer gewordenen Nachfrage und der zu erwartenden globalen Konjunkturschwäche 2008 mit signifikant niedrigeren Wachstumsraten zu rechnen sein wird.

In Anbetracht einer durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate in Höhe von 2,59 % hat die Arbeitgeberseite zumindest den Inflationsausgleich und einen entsprechenden Produktivitätsausgleich ins Auge gefasst. Die Arbeitgeber sind auch bereit, in Form einer

Einmalzahlung dem wirtschaftlichen Ergebnis des Jahres 2007 gerecht zu werden.

Zwischen den Verhandlungspartnern wurde vereinbart, für die jeweiligen von den Arbeitgebern und Gewerkschaften geforderten Rahmenrechtsänderungen Arbeitsgruppen einzurichten, die sich mit den spezifischen Forderungen auseinandersetzen werden.

Die Gespräche werden zum vorgesehenen Termin am Montag, den 28. April 2008 fortgesetzt. (us)

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