Coface erwartet stabile Entwicklung in Osteuropa

Wien (OTS) - Coface prognostiziert im Rahmen der heutigen Country Risk Conference wirtschaftliche Stabilität für Österreichs Hauptlieferländer in Zentral- und Osteuropa. Die weltwirtschaftlich konjunkturell angespannte Lage beeinflusst das solide Wachstum im CEE-Raum kaum. Russlands Bedeutung nimmt für die heimische Exportwirtschaft zudem weiter zu.

Coface Austria lädt heuer zum 6. Mal zu ihrer Country Risk Conference, diesmal mit speziellem Fokus auf Russland. Gerade angesichts der weltwirtschaftlich angespannten Situation betont KR Martina Dobringer, Vorstandsvorsitzende und Generaldirektorin von Coface Austria & Coface Central Europe: "In den wichtigen Absatzmärkten Österreichs ist eine sanfte Landung der Volkswirtschaften zu erwarten. Unsere Marktbeobachtungen zeigen, dass Österreichs Haupthandelspartner nur in geringem Ausmaß von den Auswirkungen der Kreditkrise betroffen sind und weiterhin solides Wachstum aufweisen. Besonders die aufstrebende Entwicklung der Exporte mit Russland stimmt zuversichtlich." Coface Austria & Coface Central Europe mit Sitz der Zentrale in Wien haben innerhalb des Konzerns die Verantwortung für die zentral- und osteuropäische Region inne. Coface spielt im CEE-Raum daher eine wichtige Rolle, da die Handelsauskünfte die Basis für zahlreiche Geschäftsbeziehungen bilden.

Joel Paillot, Direktor der Abteilung Kreditprüfung von Coface Deutschland, betont den Einsatz des Coface Ratingsystems als Frühwarnsystem: "Untersuchungen haben ergeben, dass in etwa alle zehn Jahre eine Kreditkrise kommt. Das internationale Expertennetzwerk und die globale Datenbank von Coface hilft Lieferanten und Wirtschaftstreibenden, sich zeitnah auf veränderte Absatzbedingungen in ihren Märkten einzustellen und erschwerte Rahmenbedingungen frühzeitig zu erkennen." Das "Business Climate Rating" ermöglicht Unternehmen gemeinsam mit den Coface Länder- und Branchenratings eine erweiterte Risikoeinstufung ihrer Forderungen im weltweiten Waren-und Dienstleistungsverkehr.

Im Unterschied zur letzten großen Kreditkrise 2001 ist die aktuelle Krise nicht auf ein Übermaß an Unternehmensinvestitionen zurückzuführen, sondern auf eine quer durch die Länder zu beobachtende Überschuldung der Privathaushalte. Unternehmen sind dabei über den Umweg der deutlich nachlassenden Inlandsnachfrage und einbrechender Absatzmärkte auch regional betrachtet unterschiedlich stark betroffen.

Die Auswirkungen auf einzelne Länder müssen nach Paillots Auffassung differenziert betrachtet werden: Während sich bei den Rückzahlungen von Krediten der Ausblick für Großbritannien, Spanien und Irland zusehends verschlechtert hat, kann der Abschwung in Deutschland, Frankreich und Italien leichter verkraftet werden. Das höchste Risiko für Zahlungsausfälle liegt branchenmäßig im Textilbereich, die Lage in der Stahlbranche ist als weitgehend stabil zu bezeichnen.

"Auch wenn Österreichs Handelspartner derzeit auf stabileren Beinen stehen, raten wir Wirtschaftstreibenden ihre Geschäfte angesichts der Verschlechterung der Weltwirtschaft abzusichern, um ruhig in die Zukunft blicken zu können", so Dobringer abschließend.

Coface Austria & Coface Central Europe

Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen, Ungarn, Litauen Tschechien und Rumänien ist seit Gründung 1954 heimischer Marktführer bei Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface Austria Tochter der französischen Coface und damit Teil eines der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit mehr als 15 Jahren Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 14 zentraleuropäischen Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Coface (75 Prozent) und des KSV1870 (25 Prozent). Seit 2002 ist Wien innerhalb des Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa. Die Coface Central European Platform ist in 14 Ländern mit insgesamt 22 Büros vertreten und zählt bereits über 700 Mitarbeiter/innen.

Coface

Coface, Tochter der französischen Bank Natixis (Stammkapital 11,7 Mrd. Euro Ende Dezember 2007), wird von den Rating-Agenturen Fitch mit AA (stabiler Ausblick), Standard & Poor’s mit AA (negativer Ausblick) und Moody’s mit Aa3 (stabiler Ausblick) bewertet. Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts mittels der 4 Geschäftssparten Kreditversicherung, Wirtschaftsinformation und -bewertung, Inkasso und Factoring. Diese ermöglichen die teilweise oder komplette Auslagerung des Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der Forderungen. 6.000 Mitarbeiter/innen in 65 Ländern bieten 120.000 Kund/innen, darunter 45% der 500 größten Unternehmen, weltweit lokales Service an.

Rückfragen & Kontakt:

Coface Austria Kreditversicherung AG
Susanne Krönes
Head of Marketing and Communications
Tel.: 01/515 54 - 512
susanne.kroenes@coface.at

com_unit Public Relations
Christine Zotter
Tel.: 01/ 407 23 47-18
christine.zotter@comunit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | COF0001