ÖVP Wien fordert Lösungen zur "Kampfzone Karlsplatz"

Wien (OTS) - Als "Dauerkrise" bezeichnete die Bezirksvorsteherin
der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, die derzeitige Situation um den Wiener Karlsplatz. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP am Montag präsentierte sie gemeinsam mit dem Sicherheitssprecher, GR Dr. Wolfgang Ulm, und der Bezirksvorsteherin des vierten Bezirks, Susanne Reichard, einen umfangreichen Forderungskatalog.

Mit einer täglichen Frequenz von rund 200.000 Personen sei der Karlsplatz der größte Bahnhof Wiens. Hinsichtlich der bevorstehenden EURO 2008 stelle er ein zentrales Einfallstor zur Fanmeile dar. Daher sei es dringend notwendig, entsprechende Schritte zu setzen. GR Ulm begrüßte zwar die neuerlich seitens der Polizei geplante Schwerpunktaktion, weitere Maßnahmen seien dennoch notwendig. Sofort umsetzbar wären ÖVP-Forderungen wie ein Alkoholverbot an ausgewiesenen Zonen sowie ein generelles Rauchverbot in der Passage. Weitere Forderungen der Wiener ÖVP sind neben einer generellen Attraktivierung der Passage ein generelles Bettelverbot, die Schaffung einer Stadtwache sowie ein effizientes Sozialkonzept. Letzteres würde derzeit nicht ausreichen. Kritikpunkte seien hierbei u.a. eine nicht ausreichende Größe der Sozialräume sowie eine zu geringe Anzahl an BetreuerInnen.

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