WESTENTHALER: BZÖ bringt parlamentarische Anfrage über Verfälschung der Kriminalstatistik ein

Innenministerium vertuscht wahre Kriminalitätszahlen

Wien (OTS) - "Die Befürchtungen des BZÖ im Zuge der Öffnung der Schengen Grenzen, wonach im Innenministerium die Kriminalitätsraten geschönt werden, haben sich jetzt bestätigt. Tatsache ist, dass jede Straftat ein und desselben Täters oder einer Tätergruppe in der Statistik als nur mehr ein Delikt zählt. Dadurch werden zahlreiche Verbrechen einfach vertuscht und unter den Teppich gekehrt. Offenbar wird hier seitens des Innenministeriums ganz gezielt die Kriminalstatistik verfälscht, um der Bevölkerung die Schengen Öffnung als sicherheitspolitischen Erfolg zu verkaufen", kritisierte BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler in Bezug auf den heutigen Bericht in der "Kronenzeitung".

Westenthaler verlangte die sofortige Änderung dieser Vertuschungsregelung und kündigte diesbezüglich eine parlamentarische Anfrage des BZÖ an. "Wir wollen Ehrlichkeit und die tatsächliche Zahl der Delikte in der Statistik. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, welche und wie viele Verbrechen in ihrem Umkreis passieren, um gegensteuern zu können."

Das BZÖ hat als Gegenmaßnahme zur explodierenden Kriminalität ein Sicherheitspaket für Österreichs Haushalte entwickelt und fordert die Bundesregierung auf, die Bevölkerung bei der Sicherheit endlich zu unterstützen. So soll sich der Staat an der privaten Haushaltsversicherung beteiligen und den Anteil der Einbruchs- und Diebstahlsversicherung übernehmen soll. Das wären laut Versicherungsexperten bei durchschnittlichen jährlichen Kosten von 80 Euro, rund 40 Euro Staatsanteil. "Die Regierung trägt eine Verantwortung für die fehlende Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher, deshalb soll sie auch eine Beteiligung an der Versicherung übernehmen", betonte Westenthaler abschließend.

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