Kriminalstatistik: Strache kritisiert skandalöse Manipulation

Platter verhöhnt Bevölkerung

Wien (OTS) - Die FPÖ habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Kriminalstatistik die tatsächliche Sicherheitslage in Österreich nicht ordnungsgemäß widerspiegle, meinte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zu einem entsprechenden Bericht der "Kronenzeitung". Strache bezeichnete es als ausgesprochen positiv, dass die auflagenstärkste Zeitung des Landes den Mut habe, hier schonungslos die Wahrheit aufzudecken.

Tatsache sei, dass die Statistiken skrupellos geschönt würden. Wenn es beispielsweise in einer Straße fünf Autoeinbrüche gebe, zähle dies in der Kriminalstatistik nur als eine einzige Straftat, erläuterte Strache. Dasselbe sei der Fall, wenn mehrere Straftaten vom selben Täter begangen würden. Auch hier scheine dies dann nur als eine einzige Straftat auf. Innenminister Platter täusche eine Senkung der Kriminalität vor, obwohl es real einen dramatischen Anstieg gebe. Bei der Kriminalstatistik verhöhne Platter die Bevölkerung genauso, wie er beim Untersuchungsausschuss das Parlament verhöhne. Im Innenministerium gebe es offenbar eine Fälscherwerkstatt, deren einziges Ziel es sei, die Menschen für dumm zu verkaufen.

Gegen jede Realität und Bürgerwahrnehmung würden Statistiken frisiert, kritisierte Strache. Auf allen Ebenen herrsche skandalöse Manipulation. "Mehr Straftaten denn je, weniger Verurteilungen denn je und weiterer Abbau von Exekutivplanposten - das ist das schockierende Ergebnis dieser rotschwarzen Bundesregierung."

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