Neu in Ö1: "Ö1 Dossier" startet mit Thema "Arbeit" - erst on Air, dann Online-Themen-Archiv

Wien (OTS) - "Arbeit" ist das Thema des ersten "Ö1 Dossiers", das den Grundstein für ein thematisch aufbereitetes Archiv legt. Zwei Wochen lang (23. April bis 4. Mai) gestaltet die Ö1-Wissenschaftsredaktion schwerpunktartig Sendungen, die sich unter verschiedenen Blickwinkeln dem Phänomen "Arbeit" widmen. Im Internet - http://oe1.ORF.at - werden die Sendungsinhalte anschließend zu einem "Dossier" zusammengefügt, das Schritt für Schritt erweitert wird.

Flexibilisierung und Integration, Selbstfindung und Arbeitswut, Telearbeit, Vollzeitbeschäftigung als rares Gut, "Generation Praktikum" und "Working Poor" - "Arbeit" ist ein Thema mit derart vielen Facetten, dass es in einer Sendung allein nicht befriedigend behandelt werden kann. Und so bringt Ö1 in der letzten April- und der ersten Maiwoche schwerpunktartig Sendungen, die sich unter verschiedenen Blickwinkeln dem Phänomen "Arbeit" widmen. Im Internet werden die Sendungsinhalte anschließend zu einem "Dossier" zusammengefügt. Da "Arbeit" ein unerschöpfliches Thema ist, will Ö1 es auch nicht bei einer einmaligen Zusammenstellung belassen, sondern das "Ö1 Dossier: Arbeit" Schritt für Schritt erweitern. Sendungsinhalte, die künftig einen neuen Aspekt des Themas beleuchten oder es um aktuelle Debattenbeiträge ergänzen, werden dem Dossier hinzugefügt. Teile der jeweiligen Sendungen werden als Audio-Stream nachzuhören sein. Zu einzelnen Themen entsteht auf diese Weise ein redaktionell betreutes Archiv. Dieses ist unter http://oe1.ORF.at abrufbar.

Der Stellenwert von Arbeit für die Integration von Migrant/innen ist Thema im "Salzburger Nachtstudio" (23.4., 21.01 Uhr), wie aus dem Auswanderungsland Türkei allmählich ein Einwanderungsland wird, darüber berichten die "Dimensionen" am 24. April um 19.05 Uhr. Um "Arbeitswut" geht es in einem Buch der Schweizer Wirtschaftsjournalisten Philipp Löpfe und Werner Vontobel, das am 25. April in "Kontext" (9.05 Uhr) vorgestellt wird. Im Rahmen des ersten "Ö1 Dossiers" zum Thema Arbeit wird u.a. auf ein Schlagwort der 1990er Jahre zurückgeblickt, die Telearbeit, und in "matrix" (27.4., 22.30 Uhr) die Frage gestellt, wie "tele" die Arbeit heute ist. Im "Radiokolleg" geht es von 28. bis 30. April (jeweils um 9.05 Uhr; Wh.: 22.15 Uhr) um Arbeit zwischen Selbstfindung und Selbstausbeutung und in "Betrifft: Geschichte" (28. April bis 2. Mai, jeweils 17.55 Uhr) blickt der Historiker Josef Ehmer zurück auf die Industrielle Revolution und die Anfänge des Produktionsmittels Arbeitskraft. Kathrin Röggla konfrontiert in ihrem Stück "Draußen tobt die Dunkelziffer" Arbeitslose und Ausgesteuerte mit Berater/innen und Sozialhelfer/innen - im "Hörspiel-Studio" am 29. April ab 20.31 Uhr. Zur Frage, ob Arbeit krank macht, kommt im "Salzburger Nachtstudio" am 30. April ab 21.01 Uhr unter anderem der Soziologe Anthony Giddens zu Wort und warum auch heute noch manche Kinder arbeiten müssen, ist Thema der "Ö1 Kinderuni" am 4. Mai (17.10 Uhr).

Am Montag, den 28. April diskutieren im Rahmen des "Ö1 Dossier:
Arbeit" im ORF KulturCafe ab 18.00 Uhr (Eintritt frei) unter dem Titel "Und wovon leben Sie?" Wirtschaftsforscher und Arbeitsmarktexperten über die "Generation Praktikum", das Prekariat und die "Working Poor". Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von "ORF-DialogForum" und der Ö1-Wissenschaftsredaktion, eine Zusammenfassung der Diskussion ist in den "Dimensionen" am 29. April ab 19.05 Uhr in Ö1 zu hören. Das nächste "Ö1 Dossier" zum Thema Sprache ist für Oktober geplant. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.ORF.at(ih)

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