Klement: Retortenfleisch statt Schächtung?

Tierquälerisches Schächten verstößt gegen den Tierschutz

Wien (OTS) - Die französische Schauspiellegende Brigitte Bardot stand wegen Volksverhetzung vor Gericht, weil sie in einem Brief gefordert hatte, Schafe, denen beim islamischen Opferfest die Kehle durchtrennt wird, vorher zu betäuben. Sie habe es satt, dass den Franzosen die Handlungsweisen der Moslems auferlegt würden, hatte die Schauspielerin und Tierschützerin gemeint.

Die Anklage ist signifikant für den Diskussionstand in Europa, meint dazu der freiheitliche Tierschutzsprecher NAbg DI Karlheinz Klement. "Wobei Diskussion im Grunde gar nicht stattfindet. Denn sobald man gegen die uns von kulturfremden Zuwanderern, über willfährige Regierungen oktroyierten Gebräuche die Stimme erhebt, ist man schon reif für den Staatsanwalt. Das kann nicht sein. Oder will man uns noch letzten Rest von Selbstbehauptung und Selbstachtung durch Maulkorberlässe verbieten?"

Wenn etwa der bei einem deutschen Bundesligisten tätige Fußballer Mohamed Zidan als Teilnehmer einer grausamen Schächtung in Ghana fotografiert worden sei, die den ägyptischen Spielern Glück bringen sollte, mache das aus Sicht des Tierschutzes betroffen, sei aus Europa aber nicht zu ändern, meint Klement. "Was wir aber sehr wohl beeinflussen können, ist das, was unmittelbar vor unserer Haustüre passiert. Schächten ist ein tierquälerischer Akt, bei dem das betreffende Tier bei vollem Bewusstsein ausblutet, nachdem man es in den Hals gestochen hat. Eine derartige Barbarei hat mit unserem Verständnis von freier Religionsausübung nichts zu tun. Deshalb ist es in den Staaten des Europäischen Abendlandes auch nicht zu dulden."

Abschließend verweist Klement auf im Bereich Laborfleisch tätige Forscher. "Es wird nach Aussage dieser Wissenschafter binnen weniger Jahre die Möglichkeit bestehen, Muskelzellen und Fleisch im Labor zu züchten. Als Landwirtschaftssprecher verwehre ich mich dagegen, dieses Kunstprodukt jemals in den Handel zu bringen, weil damit die Landwirtschaft ohne Landwirte rasch Realität würde. Aber vielleicht wird dieses Fleisch unter Moslems als >rein< gelten, dann ersparten sich unzählige Tiere künftig die Todesfolter des Schächtens."

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