Kongressbad-Brand: Bäder-Chef rechnet mit knapp 100.000 Euro Sachschaden

Wien (OTS) - Zwischen 70.000 und 100.000 Euro wird der Sachschaden des Brandes, der in den Nachtstunden am Sonntag die Saisonkabinen im Kongreßbad vernichtet hat, laut Bäder-Chef DI Werner Schuster (MA 44) geschätzt. Die Eröffnung am 2. Mai bleibe aufrecht, für die Mieter der abgebrannten Kabinen werde man Ersatz suchen, so Schuster im Gespräch mit der rathaus korrespondenz.

Laut Feuerwehr waren etwa 60 Mann im Einsatz, konkret waren es zwei Löschbereitschaften aus Hernals und Döbling. Großes Lob kommt von Seiten Schusters, der die Arbeit der Feuerwehr als "Spitzenleistung" bezeichnete. Es sei Rettung in letzter Minute gewesen, etwas später, und das gesamte Areal wäre bedroht gewesen. Nach Ende des Brandes gegen 3.30 Uhr konnten die Feuerwehrmänner abziehen, um 6.30 Uhr, wie auch noch einmal um 8.00 Uhr wurde die Brandstelle noch einmal begangen. Der Befund blieb aber aufrecht: Das Feuer war gelöscht.

Das Kongressbad, von langjährigen Besuchern auch "Kongo" genannt, zählt zu den renommiertesten Freiluftbädern Wiens. Im Jahr 1928 eröffnet, zählt das heute unter Denkmalschutz stehende Bad zu den Aushängeschildern des ehemaligen Roten Wien. Bekannt ist vor allem das großzügige Eingangsportal des Bades an der Julius-Meinl-Gasse bzw. seine rot-weiße Holzverschalung. Auch der abgebrannte Kabinentrakt war denkmalgeschützt.
Details zum Bad auch unter: www.wien.gv.at/baeder/stadtbad/kong.htm (Schluss) hch/

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