Heinisch-Hosek: Frühlingszeit ist Pollenzeit

Pollenwarndienst im Internet ist wichtige Hilfestellung für NÖ Allergiebetroffene

St. Pölten, (SPI) - Mit den blühenden Frühlingsboten erwachen gleichzeitig auch winzige Plagegeister aus dem Winterschlaf. Bereits mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt die Pollenbelastung für viele AllergikerInnen. Während je nach Region die Belastung durch Hasel und Erle bereits im Jänner und Februar beginnt, ist derzeit die Birke in voller Blüte. In etwas mehr als 3 Wochen werden aber auch schon die Gräser ihre Blühbereitschaft erreicht haben und Beifuß und Ragweed werden im Hochsommer für Beschwerden bei den Betroffenen sorgen. "Eine Pollenallergie ist nicht nur ein unangenehmer Heuschnupfen, sondern eine ernste gesundheitliche Belastung. Unbehandelt kann die Allergie zu allergischem Asthma führen. Daher ist es für die betroffenen PatientInnen besonders wichtig, sich über Behandlung, Schutz und die aktuelle Lage zu informieren. Eine wesentliche Hilfestellung bietet hier der Pollenwarndienst. Das NÖ Pollenwarnsystem als Kooperation der HNO-Klinik der Universität Wien, der Zentralanstalt für Meteorologie und der Abteilung für Umwelthygiene ermöglicht die Information über die aktuellen Belastungen in Niederösterreich im Internet. Es gibt auch einen elektronischen Informationsdienst", berichtet NÖ Gesundheitslandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek.****

In Niederösterreich sind 3 Pollenfallen stationiert. "In Lunz und Allentsteig gibt es jeweils eine Pollenfalle. 2007 wurde eine mobile Einheit angeschafft, die auf dem Dach des Landesklinikums in St. Pölten aufgestellt ist. Damit kann die aktuelle Pollenbelastung in den verschiedenen Regionen gemessen werden", so LRin Heinisch-Hosek weiter. Niederösterreich trägt damit wesentlich zu einer umfassenden Polleninformation in ganz Österreich bei. Auf der österreichweiten Seite www.pollenwarndienst.at erhalten AllergikerInnen stets die aktuellsten Daten und auch wichtige Tipps und Informationen zum Umgang mit der Allergie. "Im Jahr 2007 wurde in unserem Bundesland auf die Homepage rund 148.000 Mal zugegriffen. Heuer macht sich bisher eine deutliche Steigerung bemerkbar. Wurde die Seite im Februar und März des Vorjahres rund 24.200 Mal in Niederösterreich aufgerufen, so waren es im Februar und März dieses Jahres bereits rund 36.300 Besuche aus NÖ. "Für die AllergikerInnen sind die detaillierten Informationen auf der Homepage eine wichtige Hilfestellung. Denn eine Allergie muss auf jeden Fall ernst genommen werden und natürlich ist besonders die Abklärung und Behandlung beim Arzt/bei der Ärztin unverzichtbar", so Landesrätin Heinisch-Hosek abschließend.
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