Stummvoll: Rechnungshof bestätigt Darabos-Murks

Deal sowohl militärisch als auch wirtschaftlich nur Murks - Darabos hat sich über Tisch ziehen lassen

Wien, 19. April 2008 (ÖVP-PK) “Der von ‚Profil’ zitierte Rohbericht des Rechnungshofes zeigt, dass der Eurofighter-Deal von Verteidigungsminister Darabos sowohl sicherheits- als auch wirtschafspolitisch nichts weiter als ein Murks mit einem
schlechten Ergebnis ist“, so ÖVP-Finanzsprecher Dr. Günter Stummvoll und dazu ergänzend: „Darabos bestätigt offenbar die vom ‚Profil’ kolportierten 500 Millionen Euro Verlust an Gegengeschäften. Das ist schwerer Rückschlag für die österreichische Wirtschaft. Das würde auch gleichzeitig bedeuten, dass die Einsparungen aus dem Jet-Deal nur 250 Millionen Euro betragen.“ ****

Der ursprüngliche Deal lautete 18 Flieger zu zwei Milliarden Euro, das bedeutet, dass ein Flugzeug auf rund 111 Millionen Euro kommt. „Nun hat Darabos drei Flieger abbestellt und insgesamt eine schlechtere Qualität bei den Fluggeräten bestellt und nur 250 Millionen an Einsparung erzielt – das stimmt höchst bedenklich und lässt jedes ‚Milchmädchen’ erkennen, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann. Kein Wunder also, dass Darabos den Weg des Alleingangs gewählt hat, mit der ÖVP wäre dieser Deal niemals zu verantworten gewesen“, so Stummvoll. Laut „Profil“ waren weder Finanz- noch Wirtschaftsministerium eingebunden. „Jetzt was anderes zu behaupten, ist allzu durchsichtig. Darabos darf die
Verantwortung nicht von sich schieben, sie liegt definitiv bei ihm selbst“, so Stummvoll.

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