Moser zu Faymann: "Dampfplauderei allein hilft nichts!"

Unter dem Strich bleibt: Mehr Transit, mehr Umweltverschmutzung

Wien (OTS) - "Von Verkehrsminister Werner Faymann ist weiter
nichts konkretes zu hören. Weder bei der Reduzierung des LKW-Transitverkehrs, noch beim Ausbau der Bahn, der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene", erklärte die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser zu den Aussagen Faymann im ORF-Mittagsjournal. "Diese Regierung übt sich beim Umweltschutz in Dampfplauderei. Das hat sich schon beim Klimagipfel gezeigt und die Leere, die Faymann liefert ist nur ein weiterer Beweis." Beim wichtigsten Betrag des Verkehrs zum Klimaschutz, dem LKW-Transit kann Faymann nichts vorlegen. "Die Aussage, er hätte gerne eine doppelt so hohe LKW-Maut, aber das sei nicht realistisch, ist schlicht ein Armutszeugnis", so Moser.

Kritik übte Moser auch an Faymanns Vorgehen in Sachen ÖBB. Die Vorgänge rund um die Ablöse von ÖBB-Chef Huber müssten vom Rechungshof überprüft werden. Weiters dürfe Noch-Vorstand Huber keinesfalls mit viel gutem Geld oder gar einem Golden Handshake verabschiedet werden. "Wenn die kolportierten gravierenden Gründe für eine Trennung vorliegen, ist Verkehrsminister Faymann dringend gefordert, eine Trennung von Huber ohne weitere Belastung der SteuerzahlerInnen einzuleiten", so Moser.

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