Gesundheitsministerin Kdolsky konstituierte Obersten Sanitätsrat neu

Mitglieder des Obersten Sanitätsrates unterzeichneten erstmals Unabhängigkeitserklärung

Wien (OTS) - Der Oberste Sanitätsrat besteht aus rund 30 ehrenamtlichen Mitgliedern aus den Bereichen Medizin und Wissenschaft, Ärzte- und Apothekerkammer, Pflegeberufe, Sozialversicherung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes. "Mir war es besonders wichtig, die Unabhängigkeit dieses hochkarätigen Beratergremiums zu unterstreichen", sagte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. Sie ließ daher die Expertinnen und Experten den sogenannten "letter conflict of interest" unterzeichnen. Zum Präsidenten des Gremiums wurde der Wiener Herzchirurg Univ.Prof. Dr. Ernst Wolner für die nächste Periode von drei Jahren wiederbestellt, als seine Stellvertreter/innen fungieren Univ.Prof. Dr. Sylvia Schwarz und Univ.Prof. Dr. Manfred Dietrich. ****

Als eines der wichtigsten großen Ziele und Aufgaben im Gesundheitswesen bezeichnete Kdolsky die Prävention. Hier will die Gesundheitsministerin vor allem die Bereiche Mundhygiene, Krebsvorsorge (flächendeckendes Mamma-Screening, Prostata-Vorsorge, PAP-Abstrich) sowie Suchtmittelprävention und den Schutz vor übertragbaren sexuellen Krankheiten in der österreichischen Bevölkerung forcieren. Die ständig eingerichteten Unterkommissionen des Obersten Sanitätsrates - für Zahnmedizin und Prophylaxe, für AIDS und andere sexuelle übertragbare Krankheiten, zur Qualitätssicherung in der Suchterkrankung, Mutter-Kind-Pass Kommission, Stillkommission, Geriatriekommission und der Impfausschuss - leisten durch ihre Expertise einen unverzichtbaren Beitrag für eine effiziente Umsetzung der geplanten Präventionsmaßnahmen, so die Ministerin.

Neu eingesetzt wurde eine eigene Arbeitsgruppe Geriatrie, die sich vor allem speziellen geriatrischen Herausforderungen widmet und eine optimale Zusammenarbeit von Medizin und Pflege sicher stellen soll. Auch soll in Zukunft das Instrument HTA (Health Technology Assessment) verstärkt in die Evaluierung und Beurteilung von Heilmitteln, Impfungen und allgemeinen medizinischen Entscheidungen eingebunden werden.

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