Nach spektakulärer Scheidung einer 8-jährigen in Jemen: Vilimsky fordert mehr Sensibilität in Europa

Auch in Österreich gegen Zwangsehen konsequent vorgehen

Wien, 17-04-2008 (fpd) - Da das Thema Zwangsehen mit
Minderjährigen nun auch im islamischen Bereich für Schlagzeilen in aller Welt sorge und damit zu wackeln beginne, sei es für ihn, FPÖ-Generalsekretär, NRAbg. Harald Vilimsky einmal mehr ein Anliegen, größeres Augenmerk, zumindest auf europäischem Boden zu legen.

Der jüngste Fall zeige deutlich, dass der Freiheitliche Weg ein eindeutig richtiger sei. Ein Weg, der sich gegen Zwänge und zum Schutze von Kindern und Jugendlichen ausspreche. Man könne davon ausgehen, dass Zwangsehen leider auch in Europa und Österreich traurige Realität seien, die nicht verschwiegen werden dürfen. Beweise gebe es derlei viele, die allesamt in einem Bericht der Jugendanwaltschaft Wien 2005 dokumentiert seien. Wie hoch jedoch die Dunkelziffer in dieser Causa sei, könne erahnt werden, wenn man bedenke, dass es eher die Ausnahme sei, dass junge Mädchen um Hilfe bitten, so Vilimsky.

Jene Missstände, wie sie von der FPÖ immer wieder aufgezeigt wurden, haben somit realen und traurigen Hintergrund. Auf europäischem und österreichischem Boden müssen daher Zwangsehen und Missbrauch von Minderjährigen konsequent bekämpft. Jene "Kinderschänder" dürfen kein Pardon erwarten und mit voller Härte bestraft werden, fordert Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

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