Van Staa schwer angeschlagen

Umfrage: Neben der ÖVP droht auch die SPÖ bei den Wahlen am 8. Juni massiv zu verlieren.

Innsbruck (OTS) - Wie die Bezirksblätter Tirol in ihrer aktuellen Ausgabe vom 16.4. exklusiv berichten, steht Tirol vor einer politischen Wende. Bei einer von den Bezirksblättern in Auftrag gegebenen Umfrage des Grazer Meinungsinstitutes GMK zeichnet sich ein Desaster für die bisher regierenden Koalitionspartner Herwig van Staa (ÖVP) und Hannes Gschwentner (SPÖ) ab.

Nur 33 Prozent würden sich, könnte der Landeshauptmann direkt gewählt werden, für Herwig van Staa entscheiden, sein Gegner Fritz Dinkhauser bekäme 23% der Stimmen. Hannes Gschwentner würden gar nur 11% der Tirolerinnen und Tiroler zum Landeshauptmann wählen. Die Hochrechnung zur Wahlentscheidung zeigt einen klaren Absturz der ÖVP von 49,8% auf 42%, die SPÖ steht bei 19%. Schuld daran sei die allgemein negative Stimmung auf Bundesebene, so Meinungsforscher Anton Leinschitz. Wäre am kommenden Sonntag Wahltag, käme die Tiroler FPÖ auf 10 % der Stimmen, darf also fix mit dem Einzug in den Landtag rechnen. Die Grünen würden 12% der Tiroler wählen, eine Liste Dinkhauser kommt laut Umfrage auf 16% der Stimmen. Die Tiroler Politelite hat aber vor allem mit den schlechten Sympathiewerten bei der Bevölkerung zu kämpfen. Auf einer Skala von 1 bis 5 schneiden sowohl van Staa, als auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Elisabeth Zanon und Fritz Dinkhauser schlecht ab. Besonders wenig Sympathiepunkte und Kompetenzpunkte der Bevölkerung gibt es für LR Hannes Bodner (ÖVP).

Gurgiser überholt Platter und Hosp

Elisabeth Zanon ist Nummer eins der Politiker, die auch zukünftig eine wichtige Rolle im Land spielen sollen. Herwig van Staa rangiert nur auf Platz vier, Fritz Gurgiser konnte sowohl Innenminister Platter, als auch LR Anna Hosp überholen.

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