Innenminister Platter zeichnet Wiener Zivildiener des Jahres 2008 aus

Junger Wiener zeichnete sich beim Caritas-Projekt "Canisibus" aus

Wien (OTS) - Der 23-jährige Wiener Manuel Araci wurde am 15. April 2008 von Innenminister Günther Platter zum "Zivildiener des Jahres 2008" für das Bundesland Wien ausgezeichnet. "Manuel Araci leistete hervorragende Arbeit bei der Caritas der Erzdiözese Wien, vor allem beim mobilen Obdachlosen-Hilfsprojekt Canisibus. Herr Araci bewies durch seine Tätigkeit, dass Zivildienst ein unverzichtbarer Teil des gemeinnützigen Handelns und ein wichtiger Garant für die soziale Sicherheit ist", würdigte Innenminister Günther Platter den Zivildiener des Jahres: "Sie tragen damit wesentlich zur Steigerung des Ansehens und zur Betonung der Notwendigkeit und Bedeutung des Zivildienstes bei. Vielmehr haben Sie jedoch vielen Menschen mit Ihrer Arbeit geholfen. Nicht nur durch die eigentliche Tätigkeit im Canisibus, sondern durch das Zuhören, durch Ihre Aufmerksamkeit, die sie diesen Menschen entgegengebracht haben. Herzlichen Dank für dieses Engagement. Ich freue mich sehr, dass sie auch nach Beendigung Ihres Zivildienstes ehrenamtlich für den Canisibus tätig sein werden. Das ist wahrer Einsatz und wahre Vorbildwirkung für unsere Jugend."

Caritasdirektor Michael Landau betonte die Dimension des Projektes Canisibus: "Waren es im Jahr 2000 knapp 50.000 Mahlzeiten, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Busse ausgegeben haben, so ist die Zahl bis zum Jahr 2007 auf knapp 69.000 Mahlzeiten angestiegen. Der Beitrag, den Zivildiener für Menschen in Not leisten, ist wichtig. Der Zivildienst ist im Idealfall ein Gewinn für alle Beteiligten - für die Republik, für den jeweiligen Träger, für die Menschen, denen die Arbeit in den Einrichtungen und Diensten gilt. Unsere Gesellschaft braucht aktive Bürger, Menschen, die hinsehen und spüren, dass es auch auf ihren Einsatz ankommt."

Elisabeth Drabek, die Koordinatorin des Canisibus-Projektes über die Arbeit von Manuel Araci: "Herr Araci half unter anderem täglich bei der Ausgabe von Suppe und Brot an Obdachlose aus Kleinbussen an acht Stationen in Wien aus. Er unterstützte das hauptamtliche Team und leistete wertvolle Hilfe in der Küchenarbeit, bei der Lagerbetreuung und Einkaufsplanung. Es waren keine spektakulären Ereignisse, die uns Manuel zum Zivildiener des Jahres vorschlagen ließen, es war sein tägliches Wirken. Sein respekt- und liebevoller Umgang mit den Obdachlosen hat uns sehr beeindruckt. Durch sein positives Zugehen auf die Busgäste, durch Warmherzigkeit und Feingefühl bereicherte er das Team und leistete einen großen Beitrag dafür, dass der Zivildienst in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird."

Manuel Araci, Wiener Zivildiener des Jahres: "Bei Antreten des Zivildienstes habe ich noch nicht geahnt, wie sehr der Zivildienst meine Einstellung gegenüber Obdachlosen ändern wird. Es war eine Lehre fürs Leben, neun Monate für das Wohl dieser Menschen zu sorgen, ihre Probleme und auch ihre kleinen Freuden kennenzulernen."

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