LK Ö: Landwirtschaft und Forstwirtschaft als zentrale Studien der BOKU erhalten

Vorgeschlagene Neuerungen stehen im Widerspruch zu Arbeitsmarkt und Rechtslage

Wien (OTS) - "Die zwei Studien 'Landwirtschaft' und 'Forstwirtschaft' sind das Rückgrat der Universität für Bodenkultur in Wien", betonte heute Elisabeth Leitner, Vorsitzende des Bildungsausschusses der Landwirtschaftskammer Österreich. "Die hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt nach Absolventen belegt die Konformität der Ausbildung mit den Anforderungen des Personalmarkts und die Modernität dieser Bereiche. Die LK spricht sich daher klar gegen die vom Senat vorgeschlagene Zusammenlegung der Bakkalaureat-Studien an der BOKU aus", stellte Leitner fest.

"Gerade die Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre zeigen, wie wichtig gut ausgebildete Akademiker in der Land- und Forstwirtschaft geworden sind. Nur mit professionell und zielgerichtet Ausgebildeten sind die zahlreichen aktuellen und künftigen Herausforderungen zu meistern. Als Beispiele sind Lebensmittelqualität, Missernten, Volatilität der Märkte und Energie aus pflanzlichen Rohstoffen zu nennen, die zu Kernthemen der gesellschaftlichen Diskussion geworden sind. Auch vom Forstgesetz her ist ein Forstwirtschaftsstudium vorgesehen", gab Leitner zu bedenken.

Eine Zusammenlegung der zwei Kernstudien Land- und Forstwirtschaft mit anderen Bereichen wie Naturfaser- und Holztechnologie oder Önologie würde die Qualität der Ausbildungen eindeutig schwächen. "Bevor hier Entscheidungen getroffen werden, muss unbedingt mit den potenziellen Hauptarbeitgebern und den Absolventenverbänden dieser Studienrichtungen ergebnisverbindlich gesprochen werden", so Leitner. (Schluss)

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