Graf: FPÖ für gesetzlich festgelegte Klassenschülerhöchstzahlen

Wien (OTS) - "Die FPÖ hält die Richtwerte für Klassenschülerhöchstzahlen, wie sie der Ministerialentwurf für die Novelle zum Schulorganisationsgesetz vorsieht, für nicht ausreichend", erklärt der freiheitliche Bildungssprecher NAbg Dr. Martin Graf. "Wir haben daher einen Initiativantrag eingebracht, der die maximalen Schülerzahlen pro Klasse gesetzlich festlegt. Demnach sollen in den einzelnen Klassen der Pflichtschulen und höheren Schulen, Sonderschulen sind ausgenommen, keinesfalls mehr als 25 Schüler sitzen."

Im Ministerialentwurf zur Novelle des SchOG stehe zu lesen, dass der moderne, qualitätsorientierte Unterricht durch starke Elemente der Individualisierung geprägt sei, so Graf. Große Klassen aber stünden einer individualisierenden Unterrichtsarbeit entgegen. Um das Ausbildungsniveau anheben und nachhaltig sichern zu können, sei dringend geboten, die Schülerzahlen pro Klasse zu senken.

"Die Novelle bleibt da auf halbem Wege stehen", bedauert Graf. "Nur die Festlegung der maximalen Klassenschülerzahl im Gesetz, und zwar für alle dort geregelten Schultypen, bringt eine tatsächliche Senkung der Klassenschülerzahlen. Nur auf dieser Basis kann die gewünschte Qualitätssteigerung im Bildungssystem erreicht werden. Teilgültige Richtwerte, die dazu noch beliebig überschritten werden, stellen keine brauchbare Alternative dar."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007