Gahr: "Neue Regierung, neuer Anlauf in der Südtirolpolitik"

ÖVP-Südtirolsprecher setzt auf Kontakt mit Rom

Wien (ÖVP-PK) - Der Südtirolsprecher der ÖVP, Abg. Hermann Gahr, sieht das Ergebnis der Parlamentswahlen in Italien als Auftrag, die Bemühungen Österreichs zur Durchsetzung der Südtiroler Anliegen zu verstärken und den Kontakt zu Rom zu intensivieren. "Der Wahlsieg Silvio Berlusconis macht die Situation nicht einfacher. Eine neue Regierung bietet aber auch eine Chance, einen neuen Anlauf in der Südtirolpolitik zu machen", so Hermann Gahr heute, Dienstag. ****

Konkret geht es Gahr darum, die Südtiroler Anliegen in Rom massiv einzufordern: "Themen wie die Frage der faschistischen Siegesdenkmäler, die Rückkehr zu den ursprünglichen Orts- und Flurnamen zur Stärkung der Identität sowie ungelöste humanitäre Fragen wie die der Begnadigungen müssen weiterhin im Mittelpunkt der Bemühungen stehen." Eine Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs für Südtirol in der Verfassung wäre für Gahr gerade in Zeiten politischer Änderungen besonders wichtig.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Südtirolersprecher Gahr im Bereich Verkehr. "Wenn wir im Verkehr und bei der Alpenkonvention nachhaltig etwas erreichen wollen, muss die Achse Wien-Innsbruck-Bozen-Rom funktionieren", will der Tiroler Abgeordnete Sachpolitik in den Vordergrund rücken. Um die Verbindung von Süd-, Ost- und Nordtirol zu stärken, setzt Gahr auf konkrete Projekte. Anbieten würden sich etwa Schulpartnerschaften oder auch Partnerschaften zwischen Gemeinden. (Schluss)

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