Matznetter: Steigende Direktinvestitionen sind die Basis der ausgezeichneten Wirtschaftsbeziehungen mit Russland

Staatssekretär eröffnet das 4. European Business and Economic Forum "Challenge Russia"

Wien (SK) - In Vertretung von Bundeskanzler Gusenbauer eröffnete Staatssekretär Christoph Matznetter heute Vormittag das 4. European Business and Economic Forum mit dem Titel "Challenge Russia:
Europe-Russia. New Opportunities." In seinen Eröffnungsworten sagte der Finanzstaatssekretär, dass Wirtschaftsbeziehungen keine Einbahnstraße seien. Den österreichischen Direktinvestitionen in Russland würde ein ebenso bedeutendes wie notwendiges wirtschaftliches Engagement russischer UnternehmerInnen in Österreich gegenüber stehen. Die steigenden Direktinvestitionen in beide Richtungen seien die Basis für die ausgezeichneten Beziehungen beider Wirtschaftsräume, so Matznetter. ****

Der Staatssekretär verwies darauf, dass österreichische Exporte nach Russland 2007 einen neuen Rekord erreicht hätten und um 15 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro angestiegen seien. Innerhalb von drei Jahren könne Österreich seine Exporte verdoppeln, zeigte sich Matznetter zuversichtlich. Schon jetzt sei Russland zum elftwichtigsten Exportmarkt für österreichische Unternehmen avanciert.

Österreich war Vorreiter in den Wirtschaftsbeziehungen der europäischen Länder zur neuen Russischen Föderation. "Heute ernten wir die Früchte dieser Entwicklung, die vor zwanzig Jahren begonnen hat", so der Staatssekretär weiter. Sei damals der Schwerpunkt auf Energie gelegen, so biete sich heute ein viel bunteres Bild.

Russland sei zudem ein zunehmend verlässlicher Wirtschaftspartner geworden, stellte Matznetter fest. Eine Tatsache, die sich in den Berichten der Österreichischen Kontrollbank widerspiegle. Politische Stabilität, Liquidität, eine gute wirtschaftliche Performance, steigende Einkommen und nicht zuletzt das stetige Wirtschaftswachstum seien Garanten dieser Entwicklung.

"Selbstverständlich hätten wir uns darüber gefreut, die olympischen Winterspiele 2014 in Salzburg auszurichten und waren enttäuscht über die Entscheidung. Aber ebenso selbstverständlich für uns Österreicher ist es, unsere russischen Freunde bei der Organisation in Sotschi mit unserer Expertise und dem Know-How und der Qualität der in Russland tätigen österreichischen Betriebe nach Kräften zu unterstützen", schloss Matznetter. (Schluss) ps

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