Heinisch-Hosek: Finanzielle Unterstützung des Landes für mobile Hospizteams

277. 000 Euro für 10 Teams der Caritas Wien

St. Pölten, (SPI) - In Niederösterreich sind derzeit insgesamt 27 Hospizteams im Einsatz in denen über 500 ehrenamtliche MitarbeiterInnen ihre Zeit zur Verfügung stellen. Die Teams unter der Leitung von hauptberuflichen Fachkräften betreuen schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Familien in ihrer gewohnten Umgebung. "Die Hospizarbeit ist ein ganz besonders sensibler Bereich, denn niemandem fällt es leicht, sich mit Krankheit und Tod auseinanderzusetzen. Umso höher muss die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eingestuft werden, die durch ihren Einsatz todkranken Menschen und ihren Familien eine wertvolle Hilfe leisten. Die Förderungen des Landes Niederösterreich sind ein unverzichtbarer Beitrag um diese wichtige Leistung für die PatientInnen und ihre Angehörigen kostenlos anbieten zu können. Das Land Niederösterreich hat nun die Auszahlung der Förderung für die 10 mobilen Hospizteams der Caritas Wien beschlossen. Insgesamt kommen für 2008 277.000 Euro zur Auszahlung", berichtet Soziallandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek.****

"Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind äußerst engagiert und erbringen hier unentgeltlich eine im Sinne des Wortes unbezahlbare Arbeit. Trotzdem ist die Arbeit der Hospizteams natürlich mit Kosten verbunden und deshalb war es ein wichtiger Schritt, dass heuer die Förderrichtlinien des Landes überarbeitet und der Sockelbetrag für die mobilen Hospizteams mehr als verdoppelt wurde", so LRin Heinisch-Hosek weiter. Die 10 Hospizteams der Caritas Wien, Gänserndorf/Marchfeld, Zistersdorf, Wr. Neustadt, Neunkirchen, Bucklige Welt, Bruck an der Leitha, Mistelbach, Korneuburg/Stockerau, Hollabrunn und Schwechat, erhalten gemäß den neuen Richtlinien jeweils einen Sockelbetrag in der Höhe von 25.000 Euro sowie einen Einwohnerzuschlag je 10.000 Einwohner von 1.200 Euro. "Die Hospizteams bieten kranken und sterbenden Menschen würdevolle Begleitung, Beratung und Unterstützung während des letzten Abschnittes ihres Lebens", so LRin Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) kr

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