Tagesmütter: DOLINSCHEK: Verpflegungsgeld muss steuerfrei bleiben

Regierung belastet Tagesmütter mit unzumutbarer Verteuerung

Wien (OTS) - Die Regierung belaste Tagesmütter mit einer unzumutbaren Verteuerung, das Verpflegungsgeld für Tagesmütter müsse steuerfrei bleiben, fordert der Kärnter BZÖ-Abg. Sigisbert Dolinschek die SPÖVP-Bundesregierung auf, die Steuerfreiheit für Verpflegungskosten wiederherzustellen.
Seit heuer ist die Besteuerung des Verpflegungsgeldes für Tagesmütter neu geregelt. Tagesmütter haben bisher zum Stundenlohn ein Verpflegungsgeld in Höhe von 2,50 Euro als Entlohnung erhalten. Dieses war steuerfrei und dies aus gutem Grund: "Wie ist es zu argumentieren, dass ein Verpflegungsgeld, das ausschließlich für die Verköstigung des betreuten Kindes zu verwenden ist, als "Einkommen" der Tagesmutter angesehen wird.", wie dies ein Erlass des Bundesministeriums für Finanzen vorsieht. "Es kann nicht sein, dass der Finanzminister bei den Essensbeiträgen der Tagesmütter abkassiert", kritisiert Dolinschek..

Dolinschek sprach von einem Anschlag auf Tagesmütter durch SPÖ und ÖVP. Der Erlass muss zurückgenommen und die Steuerfreiheit für Verpflegungskosten umgehend wiederhergestellt werden, fordert Dolinschek. Diese Vorgangsweise der Regierung ist aus Sicht des Kärntner BZÖ-Mandatars nicht akzeptabel, da Tagesmütter in den Bereich der Niedriglohnverdiener fallen und daher besonderer Unterstützung bedürften. "Wer die Arbeit der Tagesmütter/-väter kennt, wird wissen, welch wichtige Funktion sie in unserer Gesellschaft haben. Warum wird diese Verschlechterung den Tagesmüttern/-vätern zugemutet?", so Dolinschek.
Es ist für Dolinschek unverständlich, dass die rot-schwarze Bundesregierung - trotz Ankündigungen von Steuerentlastungen - gerade für einkommensschwache Gruppen neue Belastungen hinzufügt.

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