Therme Oberlaa - SP-Hora ad VP-Hoch: Kein sachlicher Grund für Mediationsverfahren

Wien (SPW-K) - Verwundert über die heute, Dienstag, von VP-Gemeinderat Hoch erhobene Forderung nach Durchführung eines Mediationsverfahrens im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Therme Oberlaa zeigte sich der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses des Wiener Gemeinderates, Karlheinz Hora, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien. "Bei dem Vorhaben läuft alles gesetzeskonform und damit korrekt ab. Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit in der Stadtentwicklungskommission eingehend besprochen und in der gewählten Umsetzungsform gut geheißen. Damals habe die ÖVP keine Bedenken gehabt", betonte Hora.

Die Therme in Oberlaa sei kein völlig neues Vorhaben, sondern eine umfassende Um- und Neugestaltung der bereits seit über drei Jahrzehnten bestehenden Thermenlandschaft und der damit verbundenen speziellen Gesundheits-Einrichtungen, führte Hora weiter aus. Das geplante Hotel sei in keinem direkten betrieblichen Zusammenhang mit dem eigentlichen Thermenbetrieb zu bewerten. Es würde keine bemerkenswerten zusätzlichen Auswirkungen auf das Umfeld durch den Betrieb in der in zwei Jahren neugestalteten Therme geben, meinte der Mandatar. Deshalb sei ein Umweltverträglichkeitsverfahren nicht notwendig. Hora: "Nach der Realisierung der Verlängerung der U 1 nach Rothneusiedl kann sogar damit gerechnet werden, dass der Individualverkehrsanteil sinke und noch mehr Thermenbesucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen werden. Auch auf den Kurpark wird die Neugestaltung der Wellness-Einrichtung keine negativen Auswirkungen haben. Was bei den von Hoch geforderten Mediationsverfahren eigentlich besprochen bzw. geklärt werden soll, ist angesichts der Fakten ein Rätsel. Es sei denn, die Wiener ÖVP möchte aus rein parteipolitischen Gründen ein ausgezeichnetes Projekt madig machen. Eine solche Vorgangsweise weist die SPÖ jedenfalls konsequent zurück, schloss Hora. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002