Mölzer: Iren dürfen sich nicht korrumpieren lassen!

EU-Jubelpropaganda verspricht vor Abstimmung über Reformvertrag das Blaue vom Himmel - hinter den Kulissen scheint Brüssel die nächsten Grauslichkeiten zu planen

Wien (OTS) - Die EU-Propagandawalze überrolle derzeit Irland,
sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel zwangsbeglückt die Iren, die als einzige am 12. Juni über den Vertrag von Lissabon abstimmen werden und verspricht ihnen das Blaue vom Himmel. Eine andere Frage ist, ob damit jene 60 Prozent überzeugt werden können, die noch unentschlossen sind", fügte Mölzer hinzu.

Jedenfalls sei zu befürchten, so der freiheitliche EU-Mandatar, daß nach einem allfälligen positiven Ausgang der Volksabstimmung in Irland Brüssel seine Maske fallen lassen und sein wahres Gesicht zeigen werde. Denn wie der Internetdienst "EU-Observer" berichtet, sei ein E-Mail eines britischen Diplomaten an die Öffentlichkeit durchgesickert, das Anlaß zu den schlimmsten Befürchtungen gäbe. "Darin wird die EU-Kommissarin Wallström zitiert, daß die Kommission Nachrichten, die bezüglich des Referendums in Irland nicht hilfreich wären, entweder ‚dämpfen’ oder ‚verschieben’ wolle. Offenbar plant Brüssel nach dem Lissabonner Vertrag schon die nächsten Grauslichkeiten", erklärte Mölzer.

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, so wäre dies ein Skandal, der seinesgleichen sucht: "Die Brüsseler Polit-Nomenklatura versucht offenbar auf schamloseste Weise, die Iren hinters Licht zu führen. Und sollten sie sich für den Vertrag von Lissabon aussprechen, dann wird es wohl bald für sie und die übrigen Völker Europas ein böses Erwachen geben", warnte der freiheitliche Europaparlamentarier. Eine andere Frage sei es jedoch, ob sich die Iren von der EU korrumpieren lassen. Denn für die Brüsseler Zentrale könnte sich die versuchte Manipulation der Iren als Schuß ins eigene Knie erweisen, schloß Mölzer.

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