EURO: Stadt Wien und Wirtschaftskammer informieren Unternehmer

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Brief, der dieser Tage an sämtliche Wiener Innenstadt-Unternehmer und Unternehmerinnen versandt wurde, informieren Stadt Wien, die Wirtschaftskammer Wien und die Wiener Polizei über die Vorbereitungen zur bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft. Neben der Tatsache, dass es sich hierbei um das drittgrößte Sportgroßereignis der Welt und um ein lukratives Geschäft - Experten rechnen mit einer zusätzlichen bundesweiten Wertschöpfung von 629 Millionen Euro, ein großer Teil davon geht Richtung Wien - handelt, geht das Schreiben auf die Fanzone, die Verkehrslösungen. Public Viewing, Buskonzept bzw. auf die Halteverbots- und Sicherheitszonen ein.

Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte - Fanzone

Die Fanzone wird im Wesentlichen den Rathausplatz, die Rathausparks, die Ringstraße bis zum Heldentor sowie den nördlichen Teil des Heldenplatzes umfassen. Dazu wird die Ringstraße von der Babenbergerstraße bis zur Schottengasse vom 1. Juni bis zum 4. Juli für den Individualverkehr gesperrt. Die Zufahrten zu sämtlichen Betrieben, zu allen Bundesgebäuden wie Parlament und Ministerien sind jedoch jederzeit möglich.

Den meisten Zuspruch wird die Fanzone klarerweise an jenen Tagen haben, an denen im Wiener Ernst Happel-Stadion Spiele der UEFA EURO 2008TM stattfinden. Es sind dies der 8. Juni (Österreich gegen Kroatien), der 12. Juni (Österreich gegen Polen), der 16. Juni (Österreich gegen Deutschland), sowie die beiden Viertelfinalspiele am 20. und 22. Juni, ein Halbfinalspiel am 26. Juni und das Endspiel am 29. Juni.

Verkehrslösungen an Spieltagen - Ausweitung der U-Bahn-Betriebszeiten

Die Fanzone ist für 70.000 Besucher zugelassen und wird täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet sein. Ein Vergleich: Beim erfolgreichen Silvesterpfad feiern Jahr für Jahr bis zu 700.000 Menschen in der Wiener Innenstadt. Hauptzubringer zur Fanzone sind die öffentlichen Verkehrsmittel. An den Spieltagen wird die Betriebszeit der U-Bahn bis 1:30 Uhr ausgedehnt. Sämtliche wichtige U-Bahn- und Straßenbahnlinien fahren während des gesamten Tages in dichten Intervallen.

Public Viewing und Buskonzept

Neben der offiziellen Fanzone der Stadt werden auch sogenannte Public Viewings eingerichtet. Sie unterliegen ebenfalls bestimmten Sicherheitsrichtlinien (keine gefährlichen Gegenstände, keine Behälter aus Glas, eigener Sicherheitsdienst). Eines davon wird sich im Prater beim Riesenrad befinden. Fanbusse dürfen ausschließlich mit Berechtigungskarte in den Bereich der Wiener Innenstadt zufahren. Am Opernring wird eine Ausstiegstelle eingerichtet, der Abstellplatz für Fanbusse befindet sich beim Hafen Freudenau.

Halteverbots- und Sicherheitszonen

Vor allem aus Sicherheitsgründen werden rund um die Fanzone in bestimmten Straßenzügen Halteverbotszonen eingerichtet. Sie dienen als Sicherheitszonen für Besucher, müssen für Fluchtwege freigehalten werden oder sind jene Plätze, an denen Exekutive und Sanitätsorganisationen ihre Einrichtungen aufbauen. Dies wird hauptsächlich im Gebiet rund um das Burgtheater und rund um das Rathaus sein. Die Anrainer der Fanzone in diesen Arealen werden vom Veranstalter der Fanzone Wien sowie von der Wirtschaftskammer Wien in den nächsten Tagen mit einem gesonderten Schreiben über alle Änderungen informiert. Zusätzlich bietet die Wirtschaftskammer Wien den Betroffenen individuelle Betreuung und umfangreiche Services an.

Ohne Verbote - sicher friedlich miteinander

Jeder Fußballfan, der zur EM nach Wien kommt, wird - unabhängig davon, ob er zu jenen zählt, die ein Matchticket erstehen konnten, oder ob er das Spiel in der Fanzone oder in einem Public-Viewing-Bereich auf den Großbildleinwänden verfolgen wird -der Wiener Innenstadt einen Besuch abstatten. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass diese Fans genauso wie andere Gäste Wiens Interesse an den Sehenswürdigkeiten der Stadt haben. Die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei - deren Präsenz in den Straßen während der EM deutlich erhöht wird - zielen auf ein friedliches Miteinander ab. Die Exekutive wird nach dem in Wien bewährten Prinzip des Dialogs und der Deeskalation auftreten. Wien wird daher während der EM keine generellen Platzsperren oder Verbote wie etwa ein Schanigartenverbot verordnen. Es wird darauf geachtet werden, dass die Wiener Gastwirte ihr Schanigarten-Inventar nach Betriebsschluss auf so sichere Art verwahren, sodass ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Um Risikofaktoren im Zusammenhang mit großen Fangruppen auszuschließen, unterliegen außerdem alle Baustellen in der Wiener City und im Praterumfeld einem strengen Reglement. Auch wenn organisatorisch große Herausforderungen auf die Exekutive zukommen, so rechnet die Wiener Polizei doch mit friedlichen und weitgehend störungsfreien Spieltagen in Wien. (Schluss) red

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