Silhavy: SchülerInnen auf das Leben und ihren zukünftigen Beruf praxisnah vorbereiten

Staatssekretärin bei Eröffnung der "Übungsfirmenmesse 2008"

Wien (SK) - "Meiner Überzeugung nach ist es unerlässlich, die Schülerinnen und Schüler auf das Leben und ihren zukünftigen Beruf so praxisnah wie möglich vorzubereiten", betonte Staatssekretärin Heidrun Silhavy am Dienstag bei der Eröffnung der Übungsfirmenmesse Wien 2008 die zum siebten Mal im Festsaal des Wiener Rathauses stattfand. Silhavy zeigte sich besonders erfreut darüber, dass das Bundeskanzleramt mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur auf der Übungsfirmenmesse mit einem gemeinsamen Stand vertreten sei, bei dem sich Interessierte ihre Bürgerkarte aktiveren und über aktuelle E-Government Anwendungen im Schulbereich informieren lassen können. ****

"Um die Schülerinnen und Schüler möglichst praxisnah auf ihr späteres Leben vorzubereiten, ist es unerlässlich bewährte E-Government Anwendungen im Unterricht einzubauen", so Silhavy und verwies darauf, wie wichtig es sei, möglichst früh den Umgang mit E-Government Anwendungen wie Sozialversicherung oder FinanzOnline zu lernen. Die Staatssekretärin zeigte sich sehr erfreut über den Spitzenplatz Österreichs in Sachen E-Government. Zum zweiten Mal in Folge habe Österreich das internationale Ranking gewonnen, und dies sei sicher auch darauf zurückzuführen, "dass die angebotenen Lösungen nur in der klassischen Verwaltung Anwendung finden, sondern auch breite Einsatzmöglichkeiten bieten" würden.

Aus diesem Grunde habe das Unterrichtsministerium im Jahre 2007 gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt das Projekt Edu.gov gestartet, "das sich dem Thema E-Government im Schulunterricht widmet." "Unser Ziel ist es, den Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten des E-Government aufzuzeigen und ihnen den Umgang mit elektronischen Signaturen näher zu bringen. Denn mit der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft und der Verwaltung werden elektronische Signaturen zu unverzichtbaren Werkzeugen der Zukunft", so Silhavy und nannte die Ausarbeitung von E-Government Unterrichtsinhalten, die Ausstattung von Pilotschulen mit Kartenlesegeräten und in Kürze auch Weiterbildungsmöglichkeiten für LehrerInnen als die wesentlichen Eckpfeiler des Projekts.

"Jugend2Help" - ein weiteres aktuelles Projekt des Bundeskanzleramts in Zusammenarbeit mit dem Unterrichtsministerium, beteilige junge Menschen aktiv am Informations- und Kommunikationsprozess. In einem mehrstufigen Prozess seien Ideen gesammelt worden, seit April liegen Ergebnisse vor, die das Help-Team bis Herbst umsetzen werde. "Langfristig wollen wir so eine dauerhafte Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeit mit Österreichs Jugend schaffen", so Silhavy und verwies auf noch ein weiteres Projekt: Edu.Sig. Gemeinsam mit einer Handelsakademie, der seit 2004 ersten "bargeldlosen Schule" Österreichs, werde aktuell getestet, in welchen schulischen Bereichen elektronische Signatur hilfreich eingesetzt werden könne. So könne man künftig Zeugnisse und Bescheide elektronisch unterzeichnen.

Diese Anwendungen seien auch im Bereich der Übungsfirmen einsetzbar, indem SchülerInnen beispielsweise mit ihrer Bürgerkarte rasch und einfach Rechnungen signieren können. "Dabei sollen praktische Anwendungen und Übungsmöglichkeiten das Verständnis bei Jugendlichen und LehrerInnen vertiefen. Mit dem neuen Schuljahr 2008/2009 stehen den Übungsfirmen die ersten Anwendungen zu Verfügung", betonte Silhavy.

Dass seit dem Jahr 2007 alle ab 14 Jahren ihre erste Arbeitnehmerveranlagung nach der Ferialpraxis online durchführen können, zeige, dass der Umgang mit E-Government immer wichtiger werde. "Dabei geht es oft um ein paar hundert Euro - gerade für Jugendliche sehr ansehnliche Summen", so die Staatssekretärin und betonte, "dass die Bürgerkarte den raschen Zugang zur FinanzOnline eröffnet". (Schluss) sv

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